"Am Schauplatz" am 30. Jänner: "Gleiches Recht für alle?"

Wien (OTS) - Die Korruptionsfälle nehmen kein Ende. Immer mehr Manager und Politiker müssen vor den Richter. Manche schaffen es, die Ermittlungen jahrelang so zu verzögern, dass ihnen ein Strafprozess erspart bleibt. Viele werden tatsächlich zu jahrelangen Haftstrafen verurteilt. Aber müssen sie dann tatsächlich ins Gefängnis? Oder sind sie leider haftunfähig, wird der Haftantritt gehemmt oder bekommen sie eine Fußfessel? Die "Am Schauplatz"-Reportage "Gleiches Recht für alle?" geht am Donnerstag, dem 30. Jänner 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgenden Fragen nach: Können es sich die Reichen und Mächtigen mit Hilfe ihrer Staranwälte und teurer Gutachter richten? Hat Österreich eine Zweiklassenjustiz?

Nora Zoglauer und Klaus Dutzler waren in Gefängnissen und in Kanzleien der Promianwälte unterwegs. Sie haben mit Dieben und Heiratsschwindlern gesprochen, mit Richtern und mit Beschuldigten. Einer von ihnen ist der ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser. In letzter Zeit hat er die Öffentlichkeit eher gemieden. In "Am Schauplatz" spricht er offen über seine schwierige Situation und sagt, dass er sich selbst als "Justizopfer" sieht.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar

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