Frank Stronach: Ich bin stolz darauf, Österreicher zu sein!

Wien (OTS) - Frank Stronach hielt heute im Rahmen der Sitzung des Nationalrates seine letzte Rede als Abgeordneter des Hohen Hauses. "Ich habe vor der Wahl immer gesagt, dass ich kein Amt und keinen Titel anstrebe und nur eine kurze Zeit im Parlament sein werde. Es war nie meine Absicht, jemanden persönlich schlecht zu machen, sondern ich wollte immer sachlich bleiben. Ich bin sehr stolz darauf, Österreicher zu sein, denn dieses Land hat mir die Möglichkeit gegeben, einen guten Beruf zu erlernen. In Kanada habe ich die Möglichkeit erhalten, mich wirtschaftlich zu entfalten. Daher stehe ich diesen beiden Ländern sehr loyal gegenüber. Nun möchte ich meine Lebenserfahrung noch mehr mit meinen Enkelkindern, die in die Firma einsteigen werden, teilen und werde daher etwas weniger in Österreich sein", erklärte Stronach, der Parteiobmann bleiben wird, seinen Rückzug aus dem Parlament.

"Ich bin stolz darauf, damals als letzten Akt als Chairman von Magna darauf bestanden zu haben, dass ein Batteriewerk für Elektrofahrzeuge in Österreich gebaut werden muss. Dadurch wurden viele Arbeitsplätze geschaffen, denn Elektroautos sind die Zukunft. Und ich bin stolz auf mein Team, das im Parlament vertreten ist und viel dazu beitragen kann, dass die Wirtschaft besser funktioniert und dadurch Wohlstand geschaffen wird", so Stronach weiter.

Frank Stronach kritisierte, dass sich die Regierung immer weiter von der Realwirtschaft in Richtung Finanzwirtschaft entfernt. Denn die faulen Kredite müssten dann immer die Bürger zahlen. "Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, dann funktioniert gar nichts. Nur die Realwirtschaft kann Arbeitsplätze schaffen und Wohlstand bringen. Dafür braucht man ein gutes Produkt, motivierte Mitarbeiter und eine effiziente Verwaltung. Wenn die Verwaltung einer Firma zu groß ist, können auch die fleißigsten Mitarbeiter nichts daran ändern, dass diese Firma nicht konkurrenzfähig ist. Die österreichische Staatsverwaltung ist viel zu groß. Dieses Land ist überverwaltet."

Stronach erklärte abschließend, warum er sich für ein politisches Engagement entschieden hat: "Mein Gewissen hat mir gesagt, dass ich versuchen muss, das System zu verändern. Ich bin stolz darauf, was ich für Österreich geleistet habe. Ich hoffe, wir können uns die Hand geben und in Zukunft gemeinsam diskutieren, was wir für Österreich besser machen können. Danke, dass ich hier sein durfte."

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