Christian Ragger: Täglich etwas Neues aus dem Hypo-Tollhaus...

Unfassbar, welche Ideen zu Lasten Kärntens hochbezahlte Berater ventilieren

Klagenfurt (OTS) - "Es schaut so aus, als ob sich niemand mehr auskennt. Trotzdem wird fast täglich etwas Neues aus dem Tollhaus rund um die Hypo Alpe Adria Bank medial ausgestreut und immer stets zu Lasten Kärntens, das seit sieben Jahren (!) keinen Einfluss aufs Unternehmen hat. Es kann wohl nur eine Schnapsidee sein, die verstaatlichte Bank in den Konkurs zu schicken und Kärnten als Haftungsträger mit diesem Fall einen Milliardenkredit zu gewähren", so kommentiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger die jüngsten Meldungen um die Hypo.

Es sei unfassbar, wie strategie- und orientierungslos Kanzler Werner Faymann und Vizekanzler Michael Spindelegger sind. Sie schaffen es nicht einmal, den internen Informationsfluss zu kontrollieren. Kein Unternehmen hält es aus, wenn ständig unausgegorene Ideen aus dem innersten Führungszirkel nach außen dringen. "Man ist fassungslos, dass für die Hypo seit Jahren die teuersten und angeblich besten Berater engagiert werden, für die bisher über 300 Millionen Euro aufgewendet wurden und dann ein solches Chaos herauskommt", erklärt Ragger. Wenn schon die Informationspolitik und die Qualität einzelner Lösungsvorschläge so desaströs, kann man nur ahnen, was operativ daneben gelaufen ist.

Ragger verwahrt sich gegen Schuldzuweisungen an Kärnten. Denn der Großteil des Hypo-Schadens sei entstanden, als die Bayrische Landesbank das Risiko mehr als verdoppelt hat und als seit der Verstaatlichung ein von der Bundesregierung eingesetztes glückloses Management agiert hat.

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