FPÖ: HC Strache: Familien werden nicht wertgeschätzt

In Sachen Familienleistungen muss auch endlich über das Herkunftslandprinzip nachgedacht werden

Wien (OTS) - "In den letzten zehn Jahren hat es keinerlei Inflationsanpassung bei den Familienleistungen gegeben, die Familien haben damit real an Einkommen verloren", kritisierte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im Zuge der Aktuellen Stunde der heutigen Nationalratssitzung die von ÖVP-Familienministerin Sophie Karmasin geplante Erhöhung der Familienbeihilfe als viel zu gering. Da die SPÖ-ÖVP-Bundesregierung zeitgleich auch andere Steuern erhöhe, würde den Familien unterm Strich nichts bleiben, was man nur als Hohn bewerten könne, so HC Strache weiter.

"Kindererziehung muss vielmehr wieder finanziell geschätzt werden, egal, ob sie zu Hause oder im Kindergarten erfolgt", betonte der FPÖ-Bundesparteiobmann, der auch scharf kritisierte, dass sowohl Alleinerzieherinnen gerade von Armut am meisten bedroht seien und auch Kindererziehung an sich nicht wertgeschätzt werde. Es gelte daher, die Familien stärker zu unterstützen. Zeitgleich müssten die Kinderbetreuungseinrichtungen ausgebaut und zeitlich optimiert werden, forderte HC Strache in Richtung der ÖVP-Ministerin.

Zusätzlich warnte der FPÖ-Bundesparteiobmann, dass es seit 1969 einen massiven Geburtenrückgang gebe. "Pro Jahr fehlen uns 70.000 Kinder. Da vermisse ich seit Jahrzehnten ein Gegensteuern!" , so HC Strache, der in seiner Rede zu bedenken gab, dass sich die Familien in Österreich grundsätzlich auch Kinder wünschen, doch diese dann an der Lebensrealität zerbrechen würden, weil man sich Kinder schlicht nicht mehr leisten könne oder im Grunde sogar dafür bestraft werde. Abschließend forderte HC Strache zudem, dass in Sachen Familienleistungen künftig verstärkt über das Herkunftslandprinzip nachgedacht werden müsse. "Während für österreichische Familien 100 Euro wenig wert sind, ist das für zugewanderte Familien aus den EU-Oststaaten sehr viel", gab der FPÖ-Bundesparteiobmann zu bedenken, der vor einer Masseneinwanderung ins Sozialsystem warnte.

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