FP-Heinreichsberger: Personalstand der Exekutive in Ottakring dramatisch

Wachzimmerschließung im Bezirk, trotz steigender Kriminalität wäre ein Verbrechen

Wien (OTS/fpd) - "Seit Tagen läuft das Telefon heiß. Die Ottakringer Bevölkerung fürchtet sich vor überbordender Kriminalität - und das zu Recht", sagt heute der Klubobmann der FPÖ-Ottakring Mag. Georg Heinreichsberger bezugnehmend auf die Ankündigung einer bevorstehenden Schließung des Wachzimmers Maroltingergasse. Ottakring sei einer der gefährlichsten Bezirke Wiens. Hier stünde das Verbrechen an der Tagesordnung. Ob Überfall, Diebstahl, Messerstecherei, Schießerei, Mord und jüngst sogar auch eine Explosion einer Handgranate - all das komme in Ottakring in erschreckender Häufigkeit vor.

Werde das Vorhaben, das Wachzimmer Maroltingergasse zu schließen, in die Tat umgesetzt, so wäre der Bezirk stadtauswärts völlig schutzlos. Dazu komme die exorbitante Personalknappheit der Exekutive. Jetzt, wo Häupl eine Scheindebatte über fehlende Polizisten in Wien losgetreten habe, melde sich auch SPÖ-Bezirksvorsteher Prokop zu Wort und gebe nun zu, dass 60 Polizisten fehlen. Bis vor kurzem habe er dies bei sämtlichen Anfragen stets abgestritten und sogar behauptet, der Personalstand sei völlig ausreichend. Heinreichsberger kritisiert abschließend: "SPÖ-Bürgermeister Häupl hat schon vor vielen Jahren 1000 Polizisten mehr für Wien versprochen, sich aber nie weiter darum gekümmert. Prokop, der im Parteivorstand der SPÖ sitzt, hat ebenso viele Jahre Zeit gehabt, Häupl an die Personalnot der Exekutive zu erinnern." (Schluss) hn

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