FPÖ-Zanger: Sicherheitspolitischer Kahlschlag trifft auch das Murtal

Wien (OTS) - Insgesamt 122 Polizeidienststellen in ganz Österreich fallen dem Sparstift von ÖVP-Innenministerin zum Opfer. Darunter auch 23 Wachzimmer in der Steiermark, die Region Murtal ist durch die Schließung von vier Dienststellen unmittelbar betroffen. FPÖ-NAbg. Wolfgang Zanger will die regionalen Abgeordneten in die Pflicht nehmen und für einen Erhalt kämpfen.

Unter dem Motto "Für Sicherheit - Für Österreich" präsentierte ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner einen sicherheitspolitischen Kahlschlag - und das in Zeiten steigender Kriminalität. Für Zanger ist das die völlig falsche Richtung. Mit dem Sparstift die Wachzimmer vor Ort streichen zu wollen gehe wieder einmal zu Lasten der Bevölkerung.

Zanger spricht damit die längeren Interventionszeiten und auch die längeren Anfahrtszeiten in Notfällen an: "Die FPÖ hat bereits im Dezember letzten Jahres einen Entschließungsantrag zum Erhalt der Polizeidienststellen eingebracht, der jedoch von der Bundesregierung abgelehnt wurde. Ein Bekenntnis zu Österreich und ein Bekenntnis zur Sicherheit sieht anders aus."

Der FPÖ-Nationalratsabgeordnete aus Großlobming ist entsetzt, dass es in der westlichen Obersteiermark gleich einige Dienststellen trifft:
Oberwölz, St. Lambrecht, St. Lorenzen bei Knittelfeld und Unzmarkt werden zugesperrt und mit anderen Wachzimmern fusioniert. Auch für Zanger unverständlich: "Eine solche Vorgehensweise ist mehr als kontraproduktiv, wenn man noch vor wenigen Tagen liest, dass die Kriminalität in der Steiermark rasant steigt, während die Aufklärungsquote seit Jahren gleichbleibend ist."

Zanger will vor allem die regionalen Volksvertreter in die Pflicht nehmen: "Es ist jetzt an den Abgeordneten, ein klares Zeichen zu setzen. ÖVP-Grillitsch muss sich mit Nachdruck bei seiner Ministerin einsetzen, damit unsere Polizeistruktur vor Ort erhalten bleibt." Anstelle das Versprechen von 2010 - nämlich 300 zusätzliche Polizisten für die Steiermark - endlich umzusetzen, wird nun im Sicherheitsbereich gespart. Das will Zanger nicht kampflos hinnehmen:
"Wir Freiheitliche werden uns mit Unterschriftenlisten für den Erhalt der Polizeidienststellen vor Ort einsetzen!"

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