BZÖ-Korak: Logistisches Chaos dank Polizeipostenzusammenlegungen

Neben Kompetenzzuteilungen mangelt es vorallem auch an geografischen Überlegungen.

Klagenfurt (OTS) - Bis Juli 2014 müssen die von den Einsparmaßnahmen betroffenen
Polizeidienststellen geräumt sein. Mietverträge die darüber hinausgehen, werden dennoch bis zur Kündigung voll weiterbezahlt. Warum man die Polizeidienststellen nicht generell bis zum Ablauf der Verträge beibehält, ist ungewiss. Doch das bleibt nicht die einzige Frage.

"Wer wird denn in Zukunft bei den Schulen und Kindergärten vor Ort sein und sich um die Sicherheit der Kinder kümmern? Weiters stellt sich die Frage, wer zukünftig beispielsweise bei Hubschraubereinsätzen schnell vor Ort sein wird, um für die Sicherheit zu sorgen. Schließlich geht es bei Hubschraubereinsätzen und Bergungen um Menschenleben", sagte heute der Stv. BZÖ-Landesparteiobmann und Kärntner Landtagsabgeordneter Willi Korak.

Eines der betroffenen Gebiete ist Galizien. Galizien verfügt über 48km2 Einsatzgebiet. Das teilweise alpine Gelände bleibt in Zukunft wohl ohne Exekutivbetreuung. Zu hören sei noch von einer logistischen Meisterleistung, was die Zusammenlegungen aus Ruden und Galizien mit der Sicherheitszentrale in Völkermarkt betrifft: "Das baufällige Zentrum in Völkermarkt platzt ohnehin aus allen Nähten. Jetzt sollen sich insgesamt neun weitere Beamte den ohnehin kleinen Arbeitsplatz teilen", stellte Korak abschließend fest.

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