FPÖ-Staudacher: Überparteilicher Zusammenschluss im Sinne der Sicherheit

Petition an den Spittaler Gemeinderat fand große Zustimmung - Modell soll als Beispiel für ganz Kärnten dienen - Ausdünnung des ländlichen Raums muss verhindert werden

Klagenfurt (OTS) - Der Bezirk Spittal/Drau gehört zu jenen Bezirken, die vom Polizei-Kahlschlag durch die Bundesregierung am meisten betroffen sind. Die Wege der Bürger zur nächsten Polizeiinspektion und die Anfahrtswege von Beamten zu den Einsätzen werden unerträglich lang. "Eine so befremdliche und ungewöhnliche Sparaktion des Bundes gegen unseren Bezirk erfordert eine ungewöhnliche Gegenreaktion. Wir müssen uns als Bezirksstadt an die Spitze des Protests stellen", betont der freiheitliche LAbg. Christoph Staudacher und informiert, dass seine diesbezügliche Petition im gestrigen Spittaler Gemeinderat große Zustimmung gefunden hat.

Ziel ist es, alle Bürgermeister und Gemeindevorstände der Bezirke Spittal und Hermagor zu vereinen und gemeinsamen über alle Parteigrenzen hinweg gegen das Diktat aus Wien vorzugehen und weitere Gegenmaßnahmen erörtern. "Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wie unsere zwei Bezirke sicherheitspolitisch ausgehungert werden", unterstreicht Staudacher. Nach den Schließungen von Postämtern folgen nun die Polizeidienststellen. Bald werden Schulen und Nahversorger folgen. "Dieser infrastrukturelle Schaden wäre eine Katastrophe für den ländlichen Raum, die Arbeitsplätze vor Ort für immer verloren", so Staudacher weiter.

Die Ausdünnung der Strukturen und die negativen Auswirkungen auf das subjektive und objektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung könne auch die größte Kommune im Bezirk Spittal-Drau nicht gleichgültig lassen. "Wir werden nicht zusehen, wie rund herum die Strukturen zusammenbrechen! Ein überparteilicher Schulterschluss von Stadt und Land ist daher dringend nötig", macht Staudacher klar. Diesem Beispiel sollen auch weitere Bezirke Kärntens folgen.

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