Wiener AK-Wahl wirft parteipolitische Schatten

ÖAAB-FCG-Fahrt mit Oldtimer-Straßenbahn durch Wien aus politischen Gründen abgelehnt

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Besonders viel Werbung macht der Verband der Eisenbahnfreunde für seine schmucken Oldtimer-Straßenbahnen, mit denen Touristen, Hochzeitsgesellschaften oder Teilnehmer von Betriebsausflügen in historischen Tramway-Garnituren quer durch Wien unterwegs sein können. Im Werbetext von "Rent a Bim" werden auch Möglichkeiten wie die Durchführung von Werbeveranstaltungen, Produktpräsentationen oder die Abhaltung von Pressekonferenzen angepriesen.
Das gilt aber nicht, wenn die Wiener Linien das nicht wollen, weil der Kunde die ÖAAB-FCG-Fraktion der Arbeiterkammer Wien ist. Denn dann wird die geplante Oldtimer-Fahrt durch Wien mit Mandataren und für interessierten Bürgern von der Geschäftsführung der Wiener Linien einfach untersagt.
"Wir wollen die Wiener nur auf die im März stattfindenden AK-Wahlen aufmerksam machen, um die Wahlbeteiligung, die zuletzt auf 41 Prozent gesunken war, wieder zu erhöhen", erklärt Landesgeschäftsführer Michael Wiesinger empört wegen des Verbotes der Wiener Linien "eine politische Veranstaltung" abzuhalten. Bis vor kurzem noch konnten SPÖ-Organisationen oder die Grünen die Oldtimer-Tramway bei "Rent a Bim" selbstverständlich buchen, erinnert man sich sogar beim Verband der Eisenbahnfreunde.
"Unsere Kandidaten für die AK-Interessensvertretung mit Pflichtmitgliedschaft sollten den Wähler bei der Publikumsfahrt vorgestellt werden" sagt Wiesinger. Man sollte dabei ungezwungen plaudern können oder auch Fragen über die Aktivitäten AK stellen können.
Die Untersagung der Präsentation einer werbenden demokratischen Gruppe von Menschen kann nur als feinseliger parteipolitischer Akt im Wahlkampf angesehen werden. Offenbar hat die FSG Fraktion in der AK doch Angst, die absolute Mehrheit zu verlieren, wenn die Opposition Wähler über Vorgänge in der AK informiert. Sie selbst nutzt ja seit Wochen den Präsidenten-Bonus und platziert Rudi Kaske in dutzenden Inseraten und Werbebroschüren. Allerdings auf Kosten der Arbeiterkammer und nicht auf Kosten der wahlwerbenden FSG.

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