FP-Gudenus befürchtet umfangreiche PI-Schließungen in Wien

Bürgermeister Häupl muss sofort Gespräche mit Regierung führen

Wien (OTS) - "Die Pläne der rot-schwarzen Bundesregierung für die Schließung von Polizeiinspektionen (PI) in Wien dürften noch viel unanständiger und gefährlicher für die Bevölkerung sein, als bisher befürchtet", warnt FPÖ-Klubobmann Mag. Johann Gudenus nach der heutigen Pressekonferenz von ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner, bei der die Zahlen für Wien noch unter Verschluss gehalten wurden.

Die von Bürgermeister Häupl seit Jahr und Tag versprochenen 1.000 zusätzlichen Polizisten gibt es noch nicht einmal im Ansatz, da verlangt das auch dahingehend inaktive Stadtoberhaupt schon "ein neues Sicherheitskonzept" statt sich klar und deutlich gegen die geplanten Schließungen von Polizeiinspektionen auszusprechen. "Wenn es um die Sicherheit der Bevölkerung geht, ist Herumeiern aus Gründen der Parteiräson strikt abzulehnen", betont Gudenus.

Jede Schließung einer PI führt nicht nur zu einer Reduzierung des subjektiven Sicherheitsempfindens der örtlichen Bevölkerung sondern natürlich auch zu verlängerten Anfahrtszeiten bei Einsätzen, was von Kriminellen sicherlich begrüßt wird. "SPÖ und ÖVP steigern mit der geplanten Schließung von bis zu 10 Wiener Polizeiinspektionen demnach die Sicherheit vor allem der organisierten Banden aus dem Osten, die nach begangener Tat dann mehr Zeit haben, um über die sperrangelweit offenen Grenzen zu flüchten", kritisiert Gudenus und fordert Bürgermeister Häupl auf, seinen kolportierten Einfluss in der SPÖ und seine umfangreichen Befugnisse als Bürgermeister geltend zu machen, um PI-Schließungen in der Bundeshauptstadt zu verhindern. (Schluss)otni

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