Südtirols Landeshauptmann Kompatscher und Bundesminister Rupprechter wollen engere Zusammenarbeit in der Regionalpolitik

Neuer Landeschef Südtirols zu Besuch im Landwirtschafts- und Umweltministerium

Wien (OTS) - Der neue Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher war gestern, Montag, zu Gast bei Bundesminister Andrä Rupprechter im Landwirtschafts- und Umweltministerium. Im Mittelpunkt des Arbeitsgesprächs der beiden Politiker stand das Thema Europa. "Die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino ist ein Vorbild für die regionale Zusammenarbeit in der Europäischen Union", betonte Rupprechter. Der Landeshauptmann und der Minister wollen die Achse Südtirol und Österreich in Europa stärken.

Begleitet wurde Kompatscher vom Tiroler Landeshauptmann Günter Platter. Der Minister sicherte den Landeshauptleuten seine Unterstützung beim Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention zu. Denn ein Zusatz Italiens zum Verkehrsprotokoll könnte ein Schlupfloch für den Bau neuer Transitschneisen durch die Alpen eröffnen. Österreich setzt auf den Dialog mit Italien. Für den Fall, dass es keine Einigung gibt, wird ein offizieller Einspruch gegen den italienischen Zusatz - in Abstimmung mit Deutschland - vorbereitet.

Die Ländliche Entwicklung war ein weiteres Thema des Treffens. Kompatscher und Rupprechter wollen Allianzen suchen, um die Interessen der Berglandwirtschaft zu wahren. Die Makroregionale Strategie für den Alpenraum, die derzeit vorbereitet wird, werten beide als Chance, in Brüssel besser gehört zu werden. Minister Rupprechter: "Die Bauern in den alpinen Gebieten brauchen besondere Unterstützung. Gemeinsam können wir ihre Anliegen wesentlich besser vertreten."

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