Polizei - Stronach/Köfer: "Kärnten ist der absolute Verlierer im Sicherheitspoker!"

Perfides Spiel auf Kosten der Kärntner Bevölkerung. Massiver Widerstand angekündigt

Klagenfurt (OTS) - Hart ins Gericht geht der Kärntner Team Stronach-Landesrat Gerhard Köfer mit der Innenministerin, Landeshauptmann Kaiser und den Vertretern der rot-schwarz-grünen "Drüberfahrkoalition": "Die Schließung von 22 Posten kommt einer regelrechten Zusperrorgie gleich, was absolut abzulehnen ist und noch massive Widerstände und Proteste nach sich ziehen wird. Die politisch Verantwortlichen setzen mit diesem Kahlschlag eine Wahnsinnstat, die nicht nur in der Bevölkerung blankes Entsetzen auslöst!" Köfer ruft in Erinnerung, dass das Team Stronach für Kärnten bereits vor zwei Wochen vor diesen Plänen eindringlich gewarnt und auch massive Kritik am abgekarteten und durchsichtigen Spiel von den Vertretern der Dreierkoalition und Ministerin Mikl-Leitner geäußert hat. Das präsentierte Verhandlungsergebnis bezeichnet Köfer als "verheerend" und als weiteren Beleg dafür, dass die Landesvertreter von SPÖ und ÖVP auf Bundesebene leider über "null politisches Gewicht" verfügen.

Die nun zu Tage getretene Polizei- und Sicherheitsfarce ist, so Köfer, eine "riesige Niederlage für Kärnten" und die "verzweifelt agierende" Regierungskoalition. "Gleichzeitig ist das ein unglaublicher Nackenschlag für zehntausende Menschen, deren Sicherheit leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Auch die absolut inakzeptable Ausdünnung des ländlichen Raumes setzt sich in Ultraschallgeschwindigkeit weiter fort." In Bezug auf die gesamte Reform führt Köfer auch noch einen sehr wesentlichen Aspekt ins Treffen: "Alleine die Tatsache, wie lange in Zukunft Polizisten in abgeschiedenen Gegenden zu einem Einsatz "anreisen" müssen, beweist eindrucksvoll, wie daneben und kurzsichtig diese Reform ist. Das Aufstellen neuer Kilometer-Weltrekorde durch die Polizei-Bediensteten - zum klaren Nachteil der Menschen - kann wohl nicht Sinn der Sache sein!"

Abschließend macht Köfer abermals klar, dass für ihn "keine einzige Schließung eines Polizeipostens" in Frage kommt und umfassend Widerstand geübt wird. "Für mich haben die Sorgen und Ängste der Kärntnerinnen und Kärntner allerhöchste Priorität und sollen unser politisch Tun und Handeln bestimmen. Für alles scheint diese Bundesregierung Geld zu haben, nur nicht für die Sicherheit der Menschen - dafür haben wir keinerlei Verständnis und keine Toleranz!"

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