Stadler: SPÖ NÖ fordert österreichische Datenbank für Fördergelder

Finanzierung für heimische Projekte dokumentieren - "wo EU-Gelder enthalten sind, soll das auch draufstehen"

St. Pölten (OTS) - Die SPÖ NÖ fordert eine Datenbank in Österreich, in der alle Förderungen und Zuwendungen von EU, staatlichen Stellen und Bundesländern eingespeist werden - ob jetzt im Sozialbereich, im Wirtschaftsbereich oder im Landwirtschaftssektor. Zusätzlich integriert werden sollen auch steuerliche Vorteile für Konzerne und Stiftungen, etwa aus der Gruppenbesteuerung.

"Ziel sollte es auch sein, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden - deshalb müssen alle Stellen ihre Förderungen einspeisen", so der SPÖ NÖ Landesparteivorsitzende Mag. Matthias Stadler, der erklärt, dass zunächst der Geförderte selbst Einblick in die Datenbank erhalten solle, aber auch die Politik. "Wir wollen die Rückflüsse von Fördergeldern aus der EU transparent machen und dokumentieren, aber auch gleichzeitig den BürgerInnen zeigen, in welche Projekte vor ihrer Haustüre EU-Gelder fließen und ihnen direkt und indirekt wieder zugute kommen", erklärt Stadler.

Denn es gäbe einen großen Informationsbedarf, so Stadler: "Wo die monetären Vorteile für die Menschen spürbar sind - im wirtschaftlichen Bereich, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen - gibt es auch eine positive Haltung zur EU. Hier muss man sich an den Nachbarländern ein Beispiel nehmen und etwa bei Bauprojekten, den Anteil der EU-Finanzierung auf Infotafeln transparent machen - damit die Menschen wissen, was mit ihrem Geld passiert. Wo EU-Gelder enthalten sind, soll das auch draufstehen!"

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Niederösterreich
Mag. Gabriele Strahberger
Pressesprecherin
Tel.: 0664/8304512
gabriele.strahberger@spoe.at
www.noe.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001