FPÖ-Schrangl/Wimmer: Schließung von Wachzimmer Ontlstraße - Konzept gefordert

Polizei-Kahlschag darf kein Sicherheitsminus zur Folge ha

Linz (OTS) - "Die heute offiziell präsentierte Schließungsliste aller österreichischen Polizeidienststellen sieht auch die Streichung der Linzer Inspektion Ontlstraße vor", berichtet der freiheitliche NAbg. Philipp Schrangl und erinnert: "Die oberösterreichischen ÖVP und SPÖ Abgeordneten aus dem Regionalwahlkreis Linz und Umgebung haben im Hohen Haus für die Schließung der Polizeistellen gestimmt. Auf der anderen Seite hat die Linzer ÖVP in der letzten Gemeinderatssitzung eine Resolution an das Innenministerium eingebracht, um eine Schließung zu verhindern und sich so den Kampf gegen die Schließung der Polizeistellen auf die Fahne heften. Dieses doppelte Spiel ist nicht nur scheinheilig sondern auch unverantwortlich. Leidtragende sind wieder einmal die Bürger", kritisiert Schrangl.

"Die wesentliche Frage, die sich nun stellt, ist wie die avisierten Ersparnisse aus der Infrastruktur eins zu eins in mehr Sicherheit umgewandelt werden sollen? Wir wollen das Konzept sehen, wie die Fehlstellen ausgeglichen werden und in welcher Weise die versprochene Erhöhung der Polizeipräsenz auf den Straßen erreicht werden soll", fordert der Linzer FPÖ-Obmann und Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer. "Gerade in Urfahr kann im Bereich der PI Ontlstraße ein Sicherheitsvakuum entstehen, wenn durch die Schließung des Wachzimmers, das subjektive Sicherheitsgefühl zu sinken droht. Eine volle Einsatzbereitschaft durch rasch verfügbare Streifenwägen muss gewährleistet bleiben, wenn die Sicherheit insgesamt steigen und nicht sinken soll!"

"Aus meiner Sicht ist das ein völlig falscher Weg. Die Exekutive muss gestärkt werden. Um das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen der Bürger wiederherzustellen, muss für eine ausreichende Polizeipräsenz auf den Straßen gesorgt werden. Die heute veröffentlichten Sparmaßnahmen sind nicht im Interesse der Österreicher und daher abzulehnen", so Schrangl. In Zeiten steigender Kriminalität sowie stark zunehmender Belastungen für Sicherheitsbeamte seien solche Sparmaßnahmen unverantwortlich, gibt Schrangl zu bedenken.

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