Dritter Nationalratspräsident Hofer empört über Glawischnig-Aussagen in ZIB 2

Freiheitliche dürfen sich laut grüner Obfrau nur "in Bierzelt" treffen

Wien (OTS) - Klar verärgert zeigt sich der sonst zurückhaltend agierende Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer über Aussagen von Klubobfrau Dr. Eva Glawischnig-Piesczek in der ZIB 2. Diese hatte im Zusammenhang mit den gewalttätigen Ausschreitungen in Wien wörtlich gemeint, sie hätte nichts dagegen, wenn sich Freiheitliche in einem Bierzelt treffen würden, jedoch hätten diese in der Hofburg in der Nähe des Bundespräsidenten nichts verloren.

Hofer: "Ich weise solche Aussagen entschieden zurück und fordere Frau Dr. Glawischnig-Piesczek auf, sich bei den hunderttausenden freiheitlichen Wählern zu entschuldigen. Es ist einer Demokratin unwürdig, den Wählern einer demokratischen Partei Versammlungen ausschließlich in einem Bierzelt zuzusprechen. Ich habe Respekt vor Wählern der Grünen und den Unterstützern jeder anderen demokratischen Partei in Österreich. Ich bin bereit, für die demokratisch legitimierten Rechte jeder Partei zu kämpfen, auch und besonders dann, wenn sie nicht meine Meinung vertritt."

Hofer ist fest davon überzeugt bin, dass eine lebendige Demokratie vom Spannungsfeld der Meinungen lebt und gleichzeitig Gewalt, egal von wem sie geschürt oder geduldet wird, keinen Platz in unserem Land haben darf.

Rückfragen & Kontakt:

Büro Dritter Nationalratspräsident
Ing. Norbert Hofer
01/40110-2207

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPF0001