FP-Landbauer: Schwarz-Rot hält wenig von Kontrolle

Polit-Aufsichtsräte können machen was sie wollen

St. Pölten (OTS) - In seinem Bericht über die Prüfung der FH Wr. Neustadt für Wirtschaft und Technik Ges. m. b. H. musste der Rechnungshof einiges an Kritik am Schwarz-Roten "Unternehmen" verpacken. Zwei konkrete Punkte sorgten allerdings für besonderes Kopfschütteln.

Da wäre einerseits die Aufnahme von griechischen (!!) Staatsanleihen um rund 300.000 Euro, die sich zum Prüfungstermin mit 140.000 Euro Verlust verbuchen lassen mussten.

"Woher sollte die Geschäftsführung einer FH für Wirtschaft auch wissen, dass griechische Staatsanleihen ein nicht unbedingt sicheres Finanzprodukt darstellen könnten?" fragt sich der Freiheitliche Bildungs- und Wissenschaftssprecher LAbg. Udo Landbauer.

Ein ganz besonderes Gustostückerl lieferte Schwarz-Rot allerdings in der letzten Landtagssitzung, als man einen FPÖ Antrag ablehnte, der eine stärkere Überprüfung und Verpflichtung von Aufsichtsräten in Unternehmen des Landes zum Inhalt hatte.

"Man muss sich auf der Zunge zergehen lassen, dass eine vom Land NÖ bestellte Aufsichtsrätin im Zeitraum 2009-2012 sage und schreibe 60 Prozent der AR-Sitzung nicht besucht hat. Dass damit solche Finanzspekulationen nicht verhindert werden können, sollte auch jedem klar sein. Sorgfälltig nenne ich ein solches Verhalten jedenfalls nicht," so Landbauer.

Die besagte Aufsichtsrätin, LAbg. Heidemarie Onodi (SPÖ), zog es vor zu schweigen. Den Antrag der FPÖ lehnte man in koalitionärer Eintracht ab.

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