FPÖ: Vilimsky: Webseite des Grünen Klubs unter Verantwortung Glawischnigs verharmlost Gewalt gegen Akademikerball

Glawischnig droht konsequenterweise Parteiausschluss bei den Grünen

Wien (OTS) - Der aus dem Parlament gewählte ehemalige Nationalratsabgeordnete Karl Öllinger geriert sich gegenüber Medien gerne als Betreiber der Webseite "stopptdierechten". Tatsächlich wird sie laut Impressum jedoch vom Grünen Klub im Parlament betrieben und steht damit unter medienrechtlicher Verantwortung von Klubobfrau Eva Glawischnig. Auf dieser Seite ist seit Sonntag ein Artikel online, der unter dem Titel "NOWKR-Proteste 2014: 'Some minor incidents of violence' (BBC)" die Gewaltorgie gegen den Akademikerball grob verharmlost. Einleitend heißt es etwa, die Gewalt herunterspielend:
"Schaufenster gingen zu Bruch, Blumentöpfe wurden umgeschmissen, Misteimer wurden - entgegen deren Bestimmungszweck - herumgerollt. Dabei verloren sie ihr kostbares Gut. Dafür nun die mediale Aufregung wegen des berühmt berüchtigten 'Schwarzen Blocks'? Oder gab es da noch etwas anderes?"

In der Folge wird die angebliche "Polizeigewalt" breit thematisiert und gar der verschwörungstheoretische Vorwurf erhoben, der Sicherheitsapparat habe für einen "imaginären staatlichen Notstand" geprobt. Zur Gewalt fällt noch der entlarvende Satz: "Nervige Böller wurden geworfen, dabei blieb es aber."

Für FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky sind Konsequenzen unausweichlich: "Entsprechend ihrem gestern ausgegebenen Befehl an die Jungen Grünen, die Kontrolle über die von ihr verantworteten Webseiten auszuüben, muss dies auch für Glawischnig selbst gelten. Die Parteiobfrau muss erklären, ob sie als medienrechtlich Verantwortliche das Geschreibsel auf 'stopptdierechten' inhaltlich gutheißt und sich damit an die Seite linksextremer Gewaltverharmloser stellt - oder sie muss durchgreifen und den geistigen Irrläufern, die diese Seite betreiben, die Kontrolle entziehen", erklärt Vilimsky. Ihren gestrigen Worten zufolge drohe Glawischnig nun jedenfalls selbst der Parteiausschluss.

Insgesamt sei der Artikel ein weiterer Beweis dafür, dass das Anstreifen der Grünen am gewaltbereiten Linksextremismus durchaus kein punktuelles und schon gar kein auf die Jugend der Partei begrenztes Phänomen ist. "Diese Partei ist seit ihrer Gründung von Linksextremisten durchsetzt. Es ist kaum vorstellbar, dass Glawischnig das bisher nicht wusste, sitzt sie doch seit Jahren Seite an Seite mit vielen Exponenten dieses Lagers im Parlament", erklärt der FPÖ-Generalsekretär.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001