FPÖ-Trettenbrein: Sozialreferentin Prettner ist rücktrittsreif

Mangels Kompetenz zu feig, sich ORF-Diskussion über Pflege zu stellen

Klagenfurt (OTS) - "Die gestrige Diskussion des ORF-Kärnten über die Personalprobleme in Pflegeheimen hat eines gezeigt: Kärnten hat mit LHStv. Dr. Beate Prettner eine Sozialreferentin, die zu feig ist, sich einer öffentlichen Diskussion zu stellen. Sie schickte lieber eine weisungsgebundene Beamtin ins ORF-Studio, der man bei jeder Wortmeldung anmerkte, dass sie sich an ein vorgegebenes Konzept zu halten hatte", kritisiert der Sozialsprecher der Kärntner LAbg. Harald Trettenbrein. In Zeitungsinterviews merke man auch, warum Prettner sich drückt. Weil sie nicht weiß, was in ihrem Ressort abgeht. Wie denn auch, wenn sie Terminwünsche abblockt und ihnen ausrichten lässt, sie sei genervt, mit Problemen in Heimen konfrontiert zu werden.

"Eine solche Sozialreferentin ist jedenfalls rücktrittsreif. Denn von ihr ist mangels Kompetenz keine Problemlösung zu erwarten", erklärt Trettenbrein. Sie sollte sich Rat bei ihrem Vorgänger, LR Mag. Christian Ragger, holen. Wenn Prettner behaupte, dass zu viele Pflegebetten gebaut worden seien, vergisst sie, dass just SPÖ-Referentinnen bis 2009 20 neue Pflegeheime grundsatzbeschlossen hatten, von denen Ragger ohnehin nur die Hälfte verwirklicht habe. Laufend hätten sich in der Vorperiode SPÖ-Bürgermeister beschwert, dass Ragger ihre Heime nicht gebaut habe. Einzelne drohten sogar mit Klage.

Tatsache sei, dass derzeit drei Heime wirkliche Auslastungsprobleme haben, aber gleichzeitig 20 voll ausgelastet seien. Trettenbrein weist darauf hin, dass Prettner ein wichtiges Kontrollinstrument von Ragger gestoppt hat: "Es war bereits alles vorbereitet, dass jedes Pflegeheim seinen Personalstand per EDV regelmäßig an die Aufsichtsorgane des Landes melden muss. Mit einem Klick wären dann Defizite erkennbar gewesen. Leider hat Prettner dies abgewürgt", so Trettenbrein. Allein dies zeige, wie ungeeignet Prettner für die Leitung des Sozialreferates ist.

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