Österreichs Grüne protestierten in Ungarn gegen Atomkraft-Ausbaupläne

Köchl bezeichnete Zwentendorf-Ausstieg als Vorbild für Ungarn

Wien (OTS) - Bei einer Kundgebung der LMP (Grüne Partei in Ungarn) versammelten sich Samstag Abend in Budapest Atomkraftgegner, um kraftvoll gegen den Atomkraft-Deal der Ungarischen Regierung mit Putin zu protestieren. Ungarns Premier Viktor Orbán hatte einen 10 Milliarden Euro Vertrag zur Erweiterung des ungarischen AKS Paks abgeschlossen.

Österreichs Grüner Anti-Atomsprecher Matthias Köchl rief in seinem Statement vor rund 400 Atomkraftgegnern zum Widerstand gegen neue Atomkraftwerke auf und und bestärkte Ungarns Umweltschützer mit dem Beispiel Zwentendorf. "Die Bevölkerung hat es in der Hand, den grössten Wahnsinn zu verhindern", so Köchl. Ausserdem sei Österreich im internationalen Vergleich immer noch Vorbild beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ungarn habe noch riesiges Potenzial auch im Bereich der Windkraft und der Photovoltaik.

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