Grüne-Frey: "Mikl-Leitner spart am falschen Ende!"

Beabsichtigte Postenschließungen in Kärnten sind ein enormes Sicherheitsrisiko für die KärntnerInnen. Flächendeckende polizeiliche Versorgung muss sichergestellt sein.

Klagenfurt (OTS) - "Innenministerin Mikl-Leitner spart mit den Postenschließungen in Kärnten am falschen Ende. Es kann und darf nicht sein, dass 30 Polizeiposten eingespart werden und die Kärntner Bevölkerung dafür mit mangelnder Sicherheit und unzureichender Versorgung bezahlen muss", sagt der Landessprecher der Grünen Kärnten, Frank Frey.

"Sicherheit braucht Stützpunkte, weil man Sicherheit nicht auf wenige Zentralen konzentrieren kann", erklärt Frey und sagt weiter:
"Derartige unüberlegte Sparmaßnahmen kommen dem Land teurer als die Aufrechterhaltung der Polizeidienststellen." Dem fügt Frey hinzu:
"Eine Schließungswelle könnte - wie Statistiken belegen - die Kriminalitätsrate ansteigen lassen. Für die Polizisten, die durch längere Anfahrtszeiten zu Einsatzorten gelangen müssten, wäre es unmöglich effektiv dagegen vorzugehen. Vor allem für die ländlichen Gegenden wäre dies fatal."

Frey appelliert an Mikl-Leitner die Pläne gründlich zu überdenken und erhofft sich von Obernosterer, dass er am Montag beim Termin mit der Innenministerin die Sicherheitsbedürfnisse der Kärntnerinnen und Kärntner vertritt. Außerdem zeigt sich Frey über den Politik-Stil des Innenministeriums enttäuscht: "Es kann nicht sein, dass die Bundesministerin den Kärntner Landeshauptmann mit derartigen Plänen in einer Hauruck-Aktion überrumpelt. Das haben sich die Kärntnerinnen und Kärntner nicht verdient."

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