GROSZ: Haiders Erben sind 30 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher

Jörg Haider hat in der EU-Politik eindeutig recht gehabt

Wien/Klagenfurt (OTS) - Anlässlich des 64. Geburtstages des verstorbenen BZÖ-Gründers und Kärntner Landeshauptmannes betonte heute BZÖ-Chef Gerald Grosz das historische Vermächtnis Jörg Haiders.

"Jörg Haider hat die die Große Koalition in Österreich nachhaltig aufgebrochen. Rein formell haben beide Parteien noch mehr als 50 Prozent, doch die heutige Situation ist mit der Machtentfaltung der 90iger Jahre nicht mehr vergleichbar. Haiders politische Erben sind daher jene 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler, die sich klar gegen SPÖ und ÖVP und gegen linke Gruppierungen des politischen Spektrums aussprechen. Es ist einem Jörg Haider zu verdanken, dass ein Aufbruch aus den starren, rot-schwarzen Macht- und Parteistrukturen erfolgreich gelingen konnte. Österreich hat damit deutlich an demokratischer Qualität zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger gewonnen. Nun muss es darum gehen, mit allen Kräften daran zu arbeiten, dass dieser so wichtige Kurs von Aufbruch und Erneuerung weiter geführt und fortgesetzt wird. Gerade die Erben von rot-schwarzem Proporz, Parteibuchwirtschaft, Packelei, Misswirtschaft und Machtmissbrauch tun heute alles, um diese verwerflichen alten Strukturen wieder auf- und auszubauen."

Dieser für Österreich und die gute Zukunft unserer Heimat so schädliche Weg müsse verhindert werden, bekräftigte Grosz. Dies gelte ganz besonders auch für die bevorstehenden Wahlen zum europäischen Parlament: "Gerade in der Europapolitik und in der Kritik an den Fehlentwicklungen der EU kommt dem politischen Vermächtnis Jörg Haiders heute eine besondere Bedeutung zu. Jörg Haider hat in jedem seiner Punkte recht gehabt und wird durch die derzeitige EU-Politik bestätigt. Bereits 1994 prophezeite uns der spätere Gründer des BZÖ, dass Österreich zur Rechnungsadresse für die Zeche korrupter griechischer Bürgermeister werden wird. Doch nicht nur mit seiner progressiv EU-kritischen Haltung war Haider Vorreiter. Kurz vor seinem Ableben mahnte er noch die destruktive Politik internationaler Kreditinstitute, prophezeite weitreichende Folgen und forderte Verantwortung. Leider durfte er nicht mehr erfahren, wie sehr er Recht behalten hat. Es muss das zentrale Anliegen aller verantwortungsbewussten Kräfte sein, die kritische EU-Politik Jörg Haiders nicht zu vergessen und ein besseres gemeinsames Haus Europa auf diesem Fundament aufzubauen. Dazu bekennt sich das BZÖ und dafür arbeiten wir mit ganzer Kraft", so Grosz abschließend.

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