Stronach/Köfer: "Ignorante Innenministerin gefährdet Sicherheit in Kärnten!"

Keine einzige Postenschliessung akzeptierbar. Massive Verunsicherung unter den Polizisten

Klagenfurt (OTS) - Auf weiterhin massiven Widerstand stoßen beim Kärntner Landesrat Gerhard Köfer (Team Stronach) die in Husch-Pfusch-Manier vorgebrachten Polizeischliessungspläne, die alleine in Kärnten dafür sorgen, dass ein Drittel der Posten von der Landkarte verschwinden: "Wir haben als erste Partei bereits vor Wochen eindringlichst vor dieser fatalen und sicherheitsgefährdenden Situation und einer noch nie da gewesenen Schliessungslawine gewarnt, leider sind unsere Befürchtungen übertroffen worden", erklärt Köfer, der jetzt vor allem Landeshauptmann Kaiser in die Pflicht nimmt:
"Hinter dem Verhalten der Koalitionspartner steckt ein leicht durchschaubares Spiel: Man geht mit 30 Posten in die Diskussion und verkauft dann 25 Streichungen als grossen Verhandlungserfolg. Das ist nicht zu akzeptieren!"

Köfer betont einmal mehr, dass für ihn nicht eine einzige Postenschliessung in Frage kommt: "Bereits bei der Gendarmerie-Polizei-Umstellung wurde Kärnten durch ein schwarz-blaues "Paket" von einer Schliessungswelle überrollt. Wir sind damals am Minimum an Polizeiposten angelangt! Es gibt kein Potenzial mehr für weitere Sparmaßnahmen!"

Zahlreiche Polizisten haben sich nach dem Bekanntwerden der "Strukturverschlechterungspläne" der Rot-schwarzen Bundesregierung an Landesrat Köfer, selbst jahrelang als Gendarm tätig, gewendet: "Die Aufregung und der Zorn der Bediensteten ist enorm und für mich absolut nachvollziehbar. Jeder Polizist spricht von massiven Motivationsproblemen. Durch die Reform wird auch eine massive Verlängerung der Wegzeiten zum Einsatzort im ländlichen Raum billigend in Kauf genommen!"

Köfer hält abschließend einmal mehr fest: "Für uns ist die Sicherheit der Menschen das höchste Gut! Wir werden keine einzige Schließung kampflos zur Kenntnis nehmen! Alle politischen Kräfte sind jetzt gefordert - dafür sollte parteiübergreifend ein Sonderlandtag einberufen werden."

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