FPÖ-Darmann: Peter Kaiser vergisst auf Arbeit für Kärnten

Postenschließungen bei Polizei bereits seit Monaten in Rede

Klagenfurt (OTS) - Der Sicherheitssprecher der Kärntner Freiheitlichen, Nationalratsabgeordneter Gernot Darmann nahm heute erneut zur geplanten Schließung von Polizeiinspektionen in Kärnten Stellung und übte dabei heftige Kritik an Landeshauptmann Peter Kaiser.

Obwohl die Bundesregierung seit Monaten mit Einsparungen im Polizeibereich geliebäugelt habe und bereits die Spatzen die Schließung von Polizeiposten in Kärnten vom Dach gepfiffen hätten, habe sich Kärntens Landeshauptmann zu diesem Thema beharrlich verschwiegen statt wie andere Bundesländer Druck auf die Koalition und vor allem seine eigenen Parteifreunde auszuüben. Darmann: "Der Landeshauptmann macht es sich zu einfach. Das Argument der Überrumpelung ist lächerlich. Wer vor lauter Botschaftsempfängen und Neujahrstreffen auf das Arbeiten für Kärnten vergisst, ist ein schlechter Landeshauptmann!"

Schon das Überbringen der schlechten Botschaft durch den Kabinettschef der Innenministerin zeige, dass der Kärntner Landeshauptmann in Wien nicht wahrgenommen werde. Statt Kaiser zu politischen Gespräche zu bitten reiche es der Koalition im Augenblick, die zweite Garnitur an Beamten nach Klagenfurt zu schicken und ein ganzes Land vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Kürze der Kaiser eingeräumten Frist zur Stellungnahme sei ein weiterer Fingerzeig, dass die Koalition diesen Landeshauptmann nicht ernst nehme.

Darmann wörtlich: "Das Problem ist nur, dass damit nicht nur die große Koalition Kärnten schadet, sondern auch der Landeshauptmann selbst. Peter Kaiser ist so etwas wie früher ein Norbert Darabos. Ein Linker, der zum sprichwörtlichen Sicherheitsrisiko wird!"

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