FPÖ-Dieringer-Granza: LH Kaiser schmückt sich mit fremden Federn

Einen Reformstau gab es in Kärnten nicht

Klagenfurt (OTS) - "In der heutigen Ausgabe der Kleinen Zeitung hätte Landeshauptmann Peter Kaiser zwei Seiten Platz bekommen, sein Programm vorzustellen, doch am Ende des Artikels stellte man fest, dass es für Kärnten kein einziges konkretes oder neues Projekt gibt", betont die Vizepräsidentin des Landesschulrates für Kärnten, Mag. Elisabeth Dieringer-Granza. Es gibt auch keinen Reformstau, der Kaiser hinterlassen wurde, sondern einen vorliegenden "Bildungsplan Kärnten 2025", den er als neuer Bildungsreferent eigentlich nur in die Tat umsetzen müsste. Es ist in den letzten Jahren sehr viel in Kärntens Bildungslandschaft geschaffen worden, doch das ist an ihm offensichtlich vorübergegangen", so Dieringer-Granza weiter.

Kaiser schmückt sich dann auch noch mit fremden Federn und stellt u.a. das Schulzentrum Rennweg als seines vor, was es nicht ist. Er hat es nur eröffnet! Auch die Arbeitsgruppen, die sich aktiv mit der Zusammenarbeit zwischen der Universität Klagenfurt und der Pädagogischen Hochschule Kärntens beschäftigen, gebe es schon länger als Kaiser Landeshauptmann sei. Hier wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt.

"Ich bezweifle auch, dass es der Weisheit letzter Schluss ist, wenn man die Kinder den ganzen Tag in Schulen steckt und eigentlich am System nichts ändert, die eine Gesamtschule als die beste bezeichnet und das duale Ausbildungssystem abschaffen will, oder "Lehrlingsempfänge" in der Landesregierung abhält", stellt Dieringer-Granza fest. "So oberflächliche und allgemeine Aussagen habe ich schon lange nicht mehr von einem Kärntner Bildungsreferenten gehört", resümiert Dieringer-Granza abschließend.

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