LR Christian Ragger: Kärntens Pflegeheime bald wieder übervoll

Sozialreferentin Prettner löst keine Probleme, sondern schafft neue

Klagenfurt (OTS) - "Sozial- und Gesundheitsreferentin LhStv. Dr. Beate Prettner hat keine Strategie, wie sie mit den zunehmenden Beschwerden des Personals in den in den Kärntner Pflegeheimen umgehen soll. Statt die Probleme zu lösen, schafft sie neue", kritisiert der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag, Christian Ragger.
"Wenn Prettner jetzt die Heime auch für Klienten mit geringerem Pflegebedarf öffnet, werden wir wir bald wieder monatelange Wartezeiten für Klienten mit hohen Pflegestufen haben. Schon jetzt sind viele Heime komplett ausgebucht". Ragger weist darauf hin, dass der bestehende Personalschlüssel seit zehn Jahren in Geltung ist, seinerzeit eingeführt von Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut. Wichtig wäre aus der Sicht Raggers, dass man das Pflegepersonal von den überbordenden Dokumentationspflichten entlastet. "Unter Prettner kamen alle entsprechenden Initiativen zum Stillstand." Weiters müsse man alternative Betreuungsformen, wie betreubares Wohnen oder Alternative Lebensräume forcieren. "Auch hier herrscht Stillstand".

Ragger hält es auch für unakzeptabel, wenn Prettner für arbeitsrechtliche Probleme Pflegedienstleitungen verantwortlich mache. "Es ist abenteuerlich, dass Prettner einen workshop als Lösung verkaufen will". Ragger bemängelt auch, dass die Zahl der Heimkontrollen im Vorjahr zurückging. Als Referent für Rechtsfragen in der Landesregierung stehe er auch für Fragen von Pflegekräften zur Verfügung. Beim Büro Prettner fänden diese keine Unterstützung. "Prettner verweist ja selbst auf die Arbeiterkammer. Sie will damit nicht zu tun haben", stellte Ragger abschließend fest.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Büro LR Mag. Ragger, 0463-536-22403

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0003