PRO-GE/GPA-djp: Zahl der angedrohten Kündigungen bei KBA muss deutlich reduziert werden

Vorbereitungen für die Auseinandersetzung um jeden einzelnen Arbeitsplatz sind im laufen - auch Streikfreigabe ist bereits erfolgt

Wien (OTS/ÖGB) - "Wir appellieren an die Mitglieder des Aufsichtrates der KBA-Mödling AG, sich in ihrer morgen stattfindenden Sitzung Alternativen zum angekündigten Abbau von 460 ArbeitnehmerInnen stark zu machen. Ein Abbau in dieser Relation ist wirtschaftlich nicht nachvollziehbar, er wäre den Betroffenen nicht zumutbar und würde natürlich den Standort gefährden. Wir wehren uns gemeinsam mit den ArbeitnehmerInnen und ihren BetriebsrätInnen gegen die Unternehmenspläne. Sowohl die deutschen Eigentümer als auch der Vorstand sind aufgefordert, ein zukunftsfähiges Konzept vorzulegen, das die Zahl der Kündigungen deutlich reduziert. Der Betriebsrat muss in Verhandlungen über alternative Formen der Rekonstruierung einbezogen werden", betonen Manfred Anderle, Bundessekretär der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) und Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp).

Sollte sich kein Einlenken abzeichnen und die überfallsartig angekündigte Kündigungswelle nicht zurückgezogen werden, seien die Vorbereitungen für die Auseinandersetzung um jeden einzelnen Arbeitsplatz im laufen, so Anderle und Proyer abschließend: "Eine Beschwerde gegen die geplanten Kündigungen bei der staatlichen Wirtschaftskommission und zusätzlich eine Beschwerde wegen Verstoßes gegen die OECD Leitsätze für multinationale Unternehmen wurde im Wirtschaftsministerium eingebracht und die Streikfreigabe im ÖGB ist bereits erteilt. Wir werden im Interesse der AbeitnehmerInnen alle rechtlichen und demokratischen Möglichkeiten ausschöpfen, um diese beabsichtigten Kündigungen zu verhindern."

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