Lintl: Kurz soll sich für Sicherheit und Rechte der Frauen in Indien einsetzen

Nur internationaler Druck kann die Lage der Frauen jetzt verbessern

Wien (OTS) - "Frauen können sich in Teilen Indiens nicht frei und sicher bewegen, das zeigen die ständigen Berichte über Massenvergewaltigungen. Es ist eine Frage der Sicherheit und Gleichbehandlung für Frauen, dass der indische Staat sich dafür einsetzt, diese Missstände zu beenden", erklärt die außenpolitische Sprecherin des Team Stronach, Jessi Lintl.

Mit einer Reisewarnung für allein reisende Frauen sei jedenfalls es nicht getan. Indiens Ruf im Ausland wurde durch die Serie an Vergewaltigungen, auch an Touristinnen, beschädigt. Zwar wurden diesbezügliche Gesetze verschärft, doch werde Gewalt an Frauen seitens der Polizei, Justiz und Politik weiterhin als Kavaliersdelikt behandelt. "Indien hat in wirtschaftlicher Hinsicht eine beeindruckende Entwicklung gemacht, mit der aber die alteingesessenen gesellschaftlichen Strukturen nicht mithalten konnten. Jetzt kann den indischen Frauen nur Druck von außen helfen", sagt Lintl.

Außenminister Kurz wird aufgefordert, sich auf diplomatischem Weg massiv für die Sicherheit und die Rechte der Frauen in Indien einzusetzen: "Österreich und die EU als wichtige Handelspartner wünschen sich eine ehestmögliche Verbesserung der Lage der Frauen in Indien. Die indische Regierung hat dafür die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen!"

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub/Presse
Tel.: ++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0010