ÖAMTC: NoVA-Erhöhung bringt laut Autoherstellern 140 statt 50 Millionen Euro

Club fordert Aufklärung vom Finanzministerium

Wien (OTS) - Der Arbeitskreis der Automobilimporteure spricht in seiner Stellungnahme zum Abgabenänderungsgesetz von zukünftigen NoVA-Einnahmen in der Höhe von jährlich rund 640 Millionen Euro. Diese Zahlen basieren laut Arbeitskreis der Automobilimporteure auf Echtzahlen für die Neuzulassungen 2012. Das Finanzministerium spricht von jährlich 550 Millionen Euro an NoVA, also prognostizierten Mehreinnahmen von rund 50 Millionen Euro. "Stimmt die Rechnung der Autohersteller, würde die NoVA-Erhöhung die österreichischen Autofahrer rund 140 Millionen Euro kosten", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung Bernhard Wiesinger. "Der ÖAMTC fordert dazu Aufklärung vom Finanzministerium."

Die Autofahrer wurden bereits in den vergangenen Jahren mit Mehrkosten von 20 Prozent über der üblichen Teuerungsrate belastet. Der ÖAMTC lehnt deshalb jede zusätzliche Steuererhöhung strikt ab. Die absolute Mehrheit der 4,6 Millionen österreichischen Pkw-Besitzer sei auf ihr Fahrzeug angewiesen, um zur Arbeit zu kommen oder den Alltag zu bewältigen. "Der ÖAMTC fordert daher einmal mehr die Rücknahme der geplanten Steuererhöhungen für den Individualverkehr und einen Belastungsstopp für Autofahrer", so der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

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