Deutscher Schauspielerpreis: Nominierungen mit viel Rot-Weiß-Rot

Fünf von sechs Nominierungen an heimische Schauspieler/innen; Zechner: "ORF ist Teil großartiger Karrieren"

Wien (OTS) - Gestern gingen die Austro-Oscars über die Bühne - mit zahlreichen Auszeichnungen für Filme, die mit einem Finanzierungsbeitrag des ORF entstanden sind. Am 10. Februar 2014 werden im Rahmen der Berlinale die Deutschen Schauspielerpreise vergeben - und auch hier zeichnet sich ein Preisregen ab. Gewannen beim Österreichischen Filmpreis in sieben Kategorien österreichische Kinoproduktionen, an denen der ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens maßgeblich beteiligt war, finden sich beim Deutschen Schauspielerpreis fünf Österreicher/innen unter den sechs Nominierungen für beste/r Hauptdarsteller/in bzw. sind drei der sechs nominierten Filme vom ORF koproduziert. Mit dabei: Klaus Maria Brandauer und Harald Krassnitzer für die ORF-Erfolge "Die Auslöschung" und "Tatort - Unvergessen" sowie Ursula Strauss für den Thriller "Tod in den Bergen". Julia Koschitz, zuletzt im ORF-Emmy-Hit "Das Wunder von Kärnten" zu sehen, ist ebenso als beste Schauspielerin nominiert wie der zuletzt als "Inspector Jury" im ORF erfolgreiche Fritz Karl als bester Hauptdarsteller. Zudem finden sich in der Kategorie "Starker Auftritt" zwei weitere Österreicher:
Florian Teichtmeister für seine Rolle im Emmy-nominierten ORF-Hit "Spuren des Bösen - Racheengel" sowie der "Braunschlag"-Darsteller Michael Fuith, der seinen internationalen Durchbruch in Markus Schleinzers (vom ORF via Film/Fernseh-Abkommen geförderten) Drama "Michael" feierte.

ORF-Fernsehdirektorin Mag. Kathrin Zechner: "Dass österreichische Schauspielerinnen und Schauspieler auch in Deutschland künstlerisch reüssieren, wahrgenommen werden und beim Publikum höchst beliebt sind, sollte uns auch im eigenen Land wieder vor Augen führen, welch großartige Talente und Virtuosen wir in Österreich haben. Wir wissen, dass wir ein kreatives Umfeld aufrechterhalten müssen, in dem sich diese heranwachsenden oder schon anerkannten Künstlerinnen und Künstler entfalten, entwickeln und arbeiten können. Der ORF spielt hier als Auftraggeber eine wichtige Rolle und muss auch in Zukunft die Möglichkeit haben, eine qualitativ hochwertige Zusammenarbeit zwischen österreichischer Filmwirtschaft und österreichischen Schauspielerinnen und Schauspielern zu gewährleisten und zu fördern. Dies stiftet nicht nur österreichische Identität nach innen und außen, sondern generiert das, wofür diese Menschen arbeiten:
hochwertige Unterhaltung in einer großen kreativen und künstlerischen Vielfalt für das österreichische und internationale Publikum. Ich gratuliere allen Nominierten, speziell den österreichischen Talenten und bin sehr stolz, dass der ORF auch Teil dieser großartigen Karrieren sein darf."

Die nominierten Österreicher/innen in ORF-Produktionen im Detail:

Beste Schauspielerin Hauptrolle :
-- Ursula Strauss ("Tod in den Bergen")

"Tod in den Bergen" ist eine ZDF/ORF-Koproduktion der Mona Film (Produzenten: Thomas Hroch und Gerald Podgornig), gefördert durch den Fernsehfonds Austria und unterstützt durch das Land Salzburg.

Bester Schauspieler Hauptrolle :
-- Harald Krassnitzer ("Tatort - Unvergessen")
-- Klaus Maria Brandauer ("Die Auslöschung")

"Tatort - Unvergessen" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Graf Filmproduktion mit Unterstützung des Landes Kärnten. Die ORF-Premiere des Austro-Tatorts von Sascha Bigler erreichte bei seiner Premiere im Mai 2013 den höchsten "Tatort"-Marktanteil seit 2011.

"Die Auslöschung" ist eine Produktion der Mona Film in Zusammenarbeit mit dem ORF und dem SWR für das Erste, unterstützt durch den Fernsehfonds Austria und die Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien. Der mehrfach preisgekrönte Film von Nikolaus Leytner (u. a. Romy und 3sat-Zuschauerpreis) erreichte bei seiner ORF-Premiere im Februar 2013 bis zu 804.000 Zuschauer/innen.

Starker Auftritt :
-- Florian Teichtmeister ("Spuren des Bösen: Racheengel")

"Spuren des Bösen - Racheengel" (AT) ist eine Koproduktion von Aichholzer Filmproduktion GmbH, ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und der Fernsehfilmförderung des Filmfonds Wien. Heino Ferch war für den zweiten Teil der ORF/ZDF-Reihe im November 2013 als bester Hauptdarsteller Emmy-nominiert. Der vierte Teil der "Spuren des Bösen"-Reihe - "Zauberberg" - ist aktuell im Wettbewerb bei der diesjährigen FIPA, einem der wichtigsten internationalen Festivals für audiovisuelle Programme, das vom 21. bis 25. Jänner 2014 in Biarritz stattfindet.

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