NEOS: "Österreich darf sich vom europäischen Klimakompromiss nicht beirren lassen"

Der NEOS Umwelt- und Energiesprecher Michael Pock zeigt sich besorgt, dass die klima- und energiepolitischen Ziele der einzelnen EU-Mitgliedstaaten weit auseinander klaffen

Wien (OTS) - Das gestern präsentierte EU Energie- und Klimapaket 2030 zeigt, dass bei den klima- und energiepolitischen Ziele der einzelnen Mitgliedstaaten noch großer Diskussionsbedarf besteht.

Bundesminister Rupprechter (ÖVP) hatte bereits angemerkt, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen sei.
"Österreich muss hier selbstbewusst auftreten. Ich hoffe, Österreich bekennt sich eindeutig zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und schließt Allianzen mit anderen EU-Mitgliedstaaten gegen eine Renaissance der Atomkraft", so Pock.

NEOS sieht aber auch den fehlenden Schulterschluss zwischen den Zielen des Klimaschutzes und der Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit derzeit problematisch.

"Durch jährliche Ausgaben von 15 Milliarden Euro für den Import fossiler Energieträger lässt Österreich viel Potential für Innovation und die Stärkung der heimischen Wirtschaft liegen. Ich hätte mir mehr vom Vorschlag der Kommission im Bereich Verkehr erhofft. Mit fast 30 % ist der Verkehr in Österreich der größte CO2-Verursacher, Tendenz steigend. Gerade Konzepte für eine Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel in ländlichen Regionen sowie Innovationen im Bereich des Individualverkehrs brauchen wir dringend", so Pock abschließend.

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