ÖH ruft zu friedlichen Protesten gegen den "Akademikerball" auf

Harsche Kritik an Sperrgebiet und Vermummungsverbot

Wien (OTS) - Am Freitag veranstaltet der Wiener FPÖ den jährlichen "Akademikerball", ehemaliger WKR-Ball, in der Hofburg. Aus fadenscheinigen Gründen wurde die vom antifaschistischen Bündnis "Jetzt Zeichen setzen" angemeldete Kundgebung am Held_innenplatz von der Polizei untersagt. "Die Ausweitung des Sperrgebietes, sowie das Ausrufen eines Schal/Vermummungsverbotes von der Polizei ist unverständlich. Es wird ganz bewusst an der Eskalationsspirale gedreht!" kommentiert Julia Freidl vom Vorsitzteam der ÖH die Verbote.

Der alljährlich abgehaltene "Akademikerball" der schlagenden Burschenschaften zeigt wie stark rechtsextremes Gedankengut in der österreichischen Gesellschaft verankert ist. "Die Regierung verschließt Augen und Ohren. Ein repräsentatives Gebäude, wie die Hofburg, darf nicht für Einzelinteressen politischer Parteien missbraucht werden. Die Polizei schikaniert und kriminalisiert antifaschistisches Engagement, während die Rechtsextremen in der Hofburg feiern dürfen," kritisiert Freidl.

"Wir rufen alle dazu auf, am Freitag ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen und sich an den friedlichen Protesten zu beteiligen! Für mehr Menschen, mehr Studierende und mehr Akademiker_innen auf der Straße als in der Hofburg," so Freidl abschließend.

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