FPÖ: Vilimsky: Mikl-Leitner verhöhnt Sicherheitsbedürfnis der Menschen

Postenschließungen bringen Polizei noch weiter weg vom Bürger

Wien (OTS) - FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Harald Vilimsky erkennt hinter der Behauptung von Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP), die Schließung von Polizeiposten werde mehr Polizisten auf die Straße bringen, reine Schönfärberei und Propaganda. "Von 2012 auf 2013 wurden 492 Planstellen beim Exekutivdienst eingespart. Auch davor wurde erklärt, es werde mehr Polizisten geben", erinnert Vilimsky an das letzte gebrochene Versprechen.

"Diese Bundesregierung hat sich von der Sicherheit zur Gänze verabschiedet. Neben dem Vorhaben der Schließungen wird auch in der Landesverteidigung massiv eingespart", so Vilimsky. Leidtragende seien die Bürger, weil die durchschnittliche Interventionszeit - die Dauer des Eintreffens der Exekutive am Einsatzort ab Verständigung -dadurch länger und die Möglichkeit des persönlichen Kontaktes durch den Besuch einer Dienststelle erschwert werde.

Vilimsky kritisiert, dass die Kahlschlagpolitik der rot-schwarzen Regierung den dokumentierten Bedürfnissen der Bürger diametral gegenüber stehe. Erst vor kurzem veröffentlichte das Meinungsforschungsinstitut IMAS eine Umfrage mit dem Titel "Sehnsucht nach Sicherheit". "Die Studie zeigt, dass ein Drittel der Österreicher sich in der Nacht in der Nähe ihrer eigenen Wohngegend unsicher fühlen. Insbesondere Frauen, Menschen unter 30 Jahren und Personen aus den urbanen Zentren Österreichs wollen an gewissen Plätzen in der Nähe ihrer eigenen vier Wände am Abend nicht alleine unterwegs sein", fasst der FPÖ-Sicherheitssprecher eine der zentralen Aussagen zusammen.

70 Prozent der Bevölkerung fordern daher laut IMAS von der Politik, sich zumindest etwas mehr mit dem Thema Sicherheit zu beschäftigen. "Wann will diese Regierung diesem Wunsch endlich ehrlich gerecht werden? Was Mikl-Leitner im Umfeld der beabsichtigten Postenschließungen von sich gibt, ist blanker Zynismus", so Vilimsky.

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