"Eco" am 23. Jänner: Neue Arbeitsplätze, Baumärkte-Konkurrenzkampf und was dem Handel im Ausverkauf bleibt

Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem 23. Jänner 2014, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Neue Arbeitsplätze: Wo und wie sie entstehen können

Österreich braucht mehr Arbeitsplätze. Anfang Jänner waren hierzulande 361.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber dem Jahreswechsel 2012 ist die Arbeitslosigkeit um fast 12 Prozent gestiegen - ein Alarmzeichen. Das Schaffen von neuen Jobs ist gefragt. Und die neue Regierung kündigt auch Maßnahmen an: "Ausbau der Exportoffensive" oder "Infrastrukturprogramm" - so klingen die Schlagworte. Doch was steckt dahinter? Können durch politische Maßnahmen überhaupt neue Arbeitsplätze aus dem Boden gestampft werden - und wenn ja, durch welche? "Eco" beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen rund um das Bemühen um neue Jobs. Ein Bericht von Beate Haselmayer, Bettina Fink und Bernadette Ritter.

Harte Konkurrenten: Baumärkte kämpfen um Umsätze und Standorte

Zu viele Baumärkte, zu große Verkaufsflächen, zu niedrige Umsätze, zu wenig Kundschaft sowie erhöhter Druck durch den Online-Handel:
Österreichs Baumärkte stecken in einem beinharten Konkurrenzkampf. Die aggressiven Rabattschlachten freuen die Kunden, doch die Branche muss mit Umsatzrückgängen kämpfen. Derzeit gibt es in Österreich 870 Baumärkte - im Verhältnis zur Einwohnerzahl ein europäischer Spitzenwert. Halbwegs gut geht es noch den Baustoffhändlern wie etwa den Raiffeisen-Lagerhäusern, Quester oder Hagebau. Hingegen steckt der österreichische Marktführer, das Traditionsunternehmen Baumax, tief in den roten Zahlen und hofft auf eine Sanierung bis 2016. 60 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet die Baumax-Gruppe im Ausland und da sind vor allem Ungarn und Kroatien die Krisenländer. Das deutsche Unternehmen OBI musste 2013 jeden sechsten Mitarbeiter entlassen, die ebenfalls deutsche Praktiker-Kette hat sich überhaupt aus Österreich zurückgezogen und der Markt-Gigant Hornbach kämpft mit "schwierigen Rahmenbedingungen". Dazu kommt, dass viele Baumärkte bereits die Konkurrenz aus dem Internet spüren: Die meisten Bohrmaschinen hat vergangenes Jahr Amazon verkauft, heißt es. Ein Beitrag von Hans Wu und Katinka Nowotny.

Rabatte bis minus 80 Prozent: Was dem Handel im Ausverkauf bleibt

Der Winterschlussverkauf lässt die Herzen vieler Kundinnen und Kunden höher schlagen. Mit Rabatten von 30 bis 80 Prozent wird jetzt im Jänner so manches Stück leistbar. Für die Unternehmen ist der Abverkauf ebenso interessant: Allerdings diente er früher der Lagerräumung, weil die Winterkollektion der Frühjahrsware Platz machen musste. Mittlerweile sind Preisreduktionen ein Marketing-Instrument mit vielen Bezeichnungen und Zeitpunkten geworden. "Eco" zeigt anhand von Möbelhäusern, dem Textilhandel und Elektronikshops, welche unterschiedlichen Strategien verfolgt werden - und wie ein Unternehmer kalkuliert, so dass nach einem Rabatt von 80 Prozent noch immer ein Rohgewinn bleiben kann. Werner Jambor berichtet.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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