ORF III beim Österreichischen Filmpreis: "Kultur Heute spezial", Glawoggers "Whores' Glory" und die nominierten Kurzfilme

Außerdem: "kreuz und quer"-Dokumentationen "Himmel, Hölle, Fegefeuer" und "Das Schweigen der Steine"

Wien (OTS) - Die Förderung des heimischen Filmschaffens ist ORF III seit seiner Gründung vor knapp zweieinhalb Jahren ein besonderes Anliegen. Daher begleitet der Kultur- und Informationssender am Mittwoch, dem 22. Jänner 2014, die Verleihung des Österreichischen Filmpreises, die heuer bereits zum vierten Mal stattfindet. Für "Kultur Heute" begeben sich Peter Fässlacher und Ani Gülgün-Mayr am Mittwoch, dem 22. Jänner, nach Grafenegg in Niederösterreich, um live zu berichten. Um 19.40 Uhr sind die beiden ORF-III-Moderatoren mitten dabei im Geschehen und bitten Stefan Ruzowitzky, Hüseyin Tabak, Erwin Wagenhofer und Ursula Strauss vor die Kamera.
Zwei Folgen "kreuz und quer" um 20.15 Uhr ("Himmel, Hölle, Fegefeuer") und 21.00 Uhr ("Das Schweigen der Steine") überbrücken die Zeit bis zum erneuten Live-Einstieg bei der Verleihung des Filmpreises um 21.50 Uhr, wenn Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher die Gewinner des Abends interviewen. Zum Ausklang des Galaabends zeigt ORF III um 22.10 Uhr Michael Glawoggers "Whores' Glory", der 2012 zweifach prämiert wurde, sowie die drei nominierten Kurzfilme ("Spitzendeckchen" um 0.05 Uhr, "Trespass" um 0.30 Uhr und "Erdbeerland" um 0.45 Uhr).
Der ORF ist beim Filmpreis nicht nur mit zehn im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens konfinanzierten Filmen vertreten, die auf insgesamt 28 Nominierungen in 12 Kategorien kommen, sondern fungiert auch heuer wieder als wichtiger Medienpartner. Neben umfassender aktueller Berichterstattung in TV, Radio und Online bieten ORF eins, ORF 2 und ORF III Kultur und Information an insgesamt zwei Abenden -am Mittwoch, dem 22., und Donnerstag, dem 23. Jänner - einen themenaffinen Programmschwerpunkt (Details unter presse.ORF.at).

Die Sendungen im Überblick:

Um 19.40 Uhr laden Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher zu einem 30-minütigen "Kultur Heute spezial" live aus Grafenegg und bitten prominente Gesprächspartner vor die Kamera: Regisseur und Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, neben Ursula Strauss Präsident der Österreichischen Filmakademie; Regisseur Hüseyin Tabak, dessen Film "Deine Schönheit ist nichts wert" in den Kategorien "Bester Spielfilm", "Beste Regie" und "Bestes Drehbuch" nominiert ist; Filmemacher Erwin Wagenhofer, dessen Film "Alphabet" als "Bester Dokumentarfilm" nominiert ist; sowie Schauspielerin Ursula Strauss, nominiert als "Beste weibliche Darstellerin" in Götz Spielmanns "Oktober November". Außerdem geben die beiden ORF-III-Moderatoren einen umfassenden Überblick über die inzwischen vierte Verleihung des Österreichischen Filmpreises und fragen nach: Wer sind die Favoriten? Wer hat die größten Chancen? Und: Wird heuer ein Kind den Preis als bester Hauptdarsteller entgegennehmen?

Zwei "kreuz und quer"-Dokumentationen bestreiten den Hauptabend -"Himmel, Hölle, Fegefeuer" um 20.15 Uhr und "Das Schweigen der Steine" um 21.05 Uhr -, bevor sich Fässlacher und Gülgün-Mayr wieder live aus Grafenegg zuschalten. Direkt nach der Verleihung des Österreichischen Filmpreises bitten sie die frischgekürten Preisträger zum Live-Gespräch und präsentieren die großen Gewinner des Abends.

Im Zeichen des österreichischen Films geht es weiter um 22.10 Uhr mit Michael Glawoggers Dokumentation "Whores' Glory", die 2012 den Österreichischen Filmpreis in den Kategorien bester Dokumentarfilm und beste Kamera gewonnen hat. Glawogger thematisiert darin den Prostituierten-Alltag in drei verschiedenen Kulturkreisen und bannt Eindrücke aus einem Bordell in Bangkok (Thailand), einem Mega-Bordell in Faridpur (Bangladesch) und einem Prostituierten-Dorf in Reynosa (Mexiko) auf den Bildschirm.

Danach zeigt ORF III die drei für den Filmpreis nominierten Kurzfilme. In Dominik Hartls "Spitzendeckchen" (0.05 Uhr) steht eine skurril-gespenstische Wiener Altbauwohnung im Mittelpunkt - ein Geschöpf mit unersättlichem Appetit: Sie ernährt sich von der Jugend ihrer Bewohner. "Trespass" ist das englische Wort für "Übertretung" oder "unerlaubtes Eindringen" - und auch der Titel für Paul Wenningers Kurzfilm um 0.30 Uhr; die Realanimation spielt mit den vielschichtigen Bedeutungen des Wortes. Florian Pochlatkos "Erdbeerland" (0.45 Uhr) rekonstruiert die komplexe Gefühlswelt einer Jugendlichen: ein Teenagerfilm, der Komasaufen, Eifersucht, Drill, Zerstörungslust, Todessehnsucht und den Rausch der Geschwindigkeit inszeniert.

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