Karlheinz Töchterle zu "Horizon 2020": Stimmiger Rahmen und deutlicher Impuls für Forschung und Innovation

ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher unterstreicht vielfältige Chancen für Wissenschaftler/innen und Forscher/innen in Österreich - GSK-Schwerpunkt gesetzt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Einen stimmigen Rahmen und deutlichen Impuls für Forschung und Innovation" sieht ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle im EU-Rahmenprogramm "Horizon 2020", das heute bei einer hochkarätigen Auftakttagung auf Einladung von Wissenschafts,- Forschungs- und Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner mit u.a. der verantwortlichen EU-Kommissarin Máire Geoghegan-Quinn in der Wiener Hofburg präsentiert wird. Für Wissenschaftler/innen und Forscher/innen in Österreich "tun sich vielfältige Chancen auf, die es optimal im Sinne der Wissenschaft und Forschung zu nutzen gilt". In diesem Zusammenhang unterstrich Töchterle das bewährte Engagement der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die Forscherinnen und Forschern bei der Antragsstellung etc. umfassende Unterstützung bietet. Mit der bisherigen Präsidentin des Europäischen Forschungsrates (European Research Council, ERC), Dr. Helga Nowotny, konnte zudem "eine ausgewiesene Expertin der europäischen Forschungspolitik als Beraterin für die optimale Positionierung Österreichs im europäischen Forschungsraum gewonnen werden", wünscht Töchterle Helga Nowotny alles Gute für ihre neue Aufgabe.

Mit der Budgetsteigerung von rund 50 Prozent auf 80 Milliarden Euro im Bereich Forschung und Innovation habe die EU ein eindrucksvolles Bekenntnis zu zentralen Zukunftsbereichen abgelegt, unterstreicht Töchterle. Neben dem deutlichen Budgetplus sei es aber vor allem auch gelungen, inhaltliche Akzente für das neue EU-Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit 2014 bis 2020) zu setzen. "Österreich hat sich erfolgreich eingebracht und beispielsweise gemeinsam mit Deutschland einen Schwerpunkt im Bereich Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften durchsetzen können", so der ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher zu den Verhandlungen der vergangenen Monate. Weiterer Schwerpunkt sind die so genannten "grand challenges", also die Erforschung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen, etwa im Bereich Umwelt, Energie und Demographie.

Besonders erfreulich ist aus Sicht Töchterles auch die spürbare Mittelaufstockung für den Europäischen Forschungsrat von 7,5 auf 13,1 Milliarden Euro. "Das ist eine deutliche Stärkung der Grundlagenforschung", betont er. Der ERC vergibt die anerkannten und begehrten ERC-Grants, von denen seit 2007 bereits mehr als hundert an Forscherinnen und Forscher in Österreich gingen. Generell waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Österreich sehr erfolgreich beim Einwerben von EU-Mitteln aus dem 7. Rahmenprogramm, betrug die Rückflussquote doch zuletzt rund 125 Prozent, das entspricht rund einer Milliarde Euro.
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