Offener Brief von Steger, Ofner, Haupt und Waneck zum Akademikerball

Rot-Grüne Mandatare dürfen linke Gewalt nicht länger unterstützen

Wien (OTS/fpd) - Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
sehr geehrter Herr Bundeskanzler!

Mit tiefer Bestürzung mussten wir in den letzten Wochen die Kampagne zur Kenntnis nehmen, deren Ziel es ist, die Besucher des am 24. Jänner 2014 in der Wiener Hofburg stattfindenden Akademikerballs zu diffamieren und die Abhaltung dieses Balls zu verhindern. Mit allen Mitteln versuchen linksextreme Gruppierungen, die sich außerhalb des Verfassungsbogens befinden und unsere Gesellschaft und demokratische Grundordnung ablehnen, ein Klima des Hasses und der Gewalt zu erzeugen. Unterstützt werden sie dabei leider von Vertreterinnen und Vertretern einiger Medien sowie von Abgeordneten und Mitgliedern parlamentarischer Parteien wie den Grünen oder der SPÖ, die sich - ob aus Naivität oder Böswilligkeit - zu Erfüllungsgehilfen dieser jeder demokratischen Gepflogenheit hohnsprechenden Vorgangsweise degradieren lassen.

Ja, man scheut nicht einmal davor zurück, ehemalige Insassen von Konzentrationslagern, welche die unmenschlichen Verbrechen der NS-Zeit überlebt haben, falsch zu informieren und für die Tagespolitik zu missbrauchen. Daher ist es uns ein Anliegen, darauf hinzuweisen, dass sich sowohl die Veranstalter als auch die Besucherinnen und Besucher des Akademikerballs klar und eindeutig zur Demokratie bekennen und jedweden Extremismus und Totalitarismus, egal ob von linker oder von rechter Seite, entschieden ablehnen. Beim Akademikerball handelt es sich um eine honorige Veranstaltung im besten Sinne der Wiener Balltradition, zu welcher seit Jahren auch zahlreiche Gäste aus dem Ausland anreisen.

Es ist daher völlig unverständlich, dass aus dem linksextremen Eck gegen diesen Traditionsball mobilisiert wird und es sogar kaum verklausulierte Gewaltaufrufe gibt. Dies ist eines demokratischen Staates unwürdig. Durch die unwidersprochene Hetze gegen den Akademikerball werden der Demokratie und dem Recht auf Versammlungsfreiheit schwerer Schaden zugefügt.

Dr. Norbert Steger
Vizekanzler und Handelsminister der Republik Österreich a.D.

Dr. Harald Ofner
Justizminister der Republik Österreich a.D.

Mag. Herbert Haupt
Vizekanzler und Sozialminister der Republik Österreich a.D.
3. Präsident des Nationalrates a.D.

Dr. Reinhart Waneck
Gesundheitsstaatssekretär der Republik Österreich a.D.

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