"Report" am 21. Jänner: Steigende Wohnkosten, Änderungen beim Heer, Turbulenzen um Windräder und "Schwul - Tabu im Sport"

Verteidigungsminister Gerald Klug zu Gast im Studio

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 21. Jänner 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Wohnkosten haushoch

Die allgemeine Inflation sinkt wieder, doch die Wohnkosten steigen scheinbar unaufhaltsam weiter. Vor allem für junge Menschen wird Wohnen immer schwerer leistbar, da zu wenige geförderte Wohnungen gebaut werden. Im Regierungspakt verspricht die Koalition Maßnahmen zur Bekämpfung der Wohnungsprobleme, doch wichtige Schritte lassen auf sich warten. Wie kann es der Politik gelingen, die haushohen Wohnkosten zu drücken? Ernst Johann Schwarz macht den Faktencheck.

Das Heer in Not

Bei der Volksbefragung vor genau einem Jahr haben sich die Österreicherinnen und Österreicher entschieden, die Wehrpflicht beim Bundesheer beizubehalten. Trotzdem war klar, dass sich beim Heer einiges ändern muss. Verteidigungsminister Gerald Klugs Reformziel lautet, die Soldaten müssten den Eindruck haben, sie hätten ihre Zeit beim Heer sinnvoll verbracht. Eine schwierige Aufgabe, die jetzt zusätzlich erschwert wird - denn das Bundesheer muss heuer mehr als 40 Millionen Euro einsparen. Martin Pusch und Jakob Horvat berichten.

Live zu Gast im Studio ist Verteidigungsminister Gerald Klug.

Schwul - Tabu im Sport

Als Mann einen Mann zu lieben, als Frau eine Frau, ist für Profisportler/innen noch immer höchst problematisch. Nicht nur weil Olympiaveranstalter Russland ihre Lebensform mit schwulenfeindlichen Gesetzen bedroht. Gerade im Mannschaftssport sind schwule Sportler verbalen Attacken von Fans und Repressalien von Funktionären ausgesetzt. Im "Report" treten aktive und ehemalige homosexuelle Spitzensportler erstmals zu diesem Thema vor die Kamera. Und erklären auch, was sie sich von Politikern erwarten, die nach Sotschi reisen. Ein Bericht von Eva Maria Kaiser.

Turbulenzen um die Windräder

In Österreich sind im Vorjahr so viele Windenergie-Anlagen gebaut worden wie noch nie. 113 Windräder sind neu dazugekommen, 130 sollen es heuer sein. Das Ziel sind österreichweit 1.300 Windräder. Niederösterreich schafft gerade die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Energiealternative, die auch neue Probleme bereitet. Bürgerinitiativen steigen auf die Barrikaden gegen die oft 200 Meter hohen Riesen, zugleich kämpft der Verbund-Konzern mit den durch die Windkraft ausgelösten Leistungsschwankungen im Stromnetz. Münire Inam und Bernt Koschuh berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0007