FPÖ-Ragger: Kärnten ergibt sich willfährig Polizei-Sparpaket

Kärntner SPÖ und ÖVP die bravsten Befehlsempfänger des Bundes

Klagenfurt (OTS) - "Der rot-grün-schwarzen Kärntner Landesregierung fehlt nicht nur jeder Einfluss in Wien, sondern sie wird von der Bundesregierung auch als bravster Befehlsempfänger für alle Sparpläne betrachtet. Es verwundert daher nicht, dass in keinem Bundesland vergleichsweise so viele Polizeinspektionen geschlossen werden sollen wie in Kärnten", kritisiert der Chef der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger.
Es werde nicht beachtet, dass die Polizei in Kärnten bereits seit zwei Jahren ein rigides Sparprogramm durchmacht. In keinem anderen Bundesland wurde die Zahl der Einsatzfahrzeuge sowie der Motorräder so eingeschränkt und wurden so viele Überstunden abgebaut wie in Kärnten. Hier wurde bis auf die äußerste Kante gespart, während in anderen Bundesländern das Stundenkontingent zunahm.
"Dies sollte bei den neuen Sparplänen berücksichtigt werden. Statt dass Kärnten dafür einen Bonus erhält, gibt es Kärnten-Malus. Hier will der Bund noch mehr streichen", klagt Ragger.
Es sei jämmerlich, wenn Vertreter der SPÖ Kärnten einer Schließung von zehn Polizeiinspektionen bereits zustimmen und sie sich nur dagegen wehren, dass noch mehr Polizeistellen gesperrt werden. Ragger fordert LH Dr. Peter Kaiser auf, dass er sich endlich für die Kärntner Polizei einsetzt und vom Innenministerium Vergleichszahlen anfordert, wie die Kärntner Exekutive schon bisher eingeschränkt worden ist. "Für den ländlichen Raum wäre die Schließung von Polizeiinspektionen ein weiterer schwerer Schlag. Die Infrastruktur wird immer dünner, jetzt wird auch das subjektive und objektive Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung beeinträchtigt", stellt Ragger abschließend. fest.

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