FPÖ-Strache/Deimek: Österreichs Gold muss vor Ewald Nowotny gerettet werden

Trend zur Heimholung folgen

Wien (OTS) - Die Deutsche Bundesbank wird den Standort Paris von deutschem Gold räumen. 32 Tonnen wurden abgezogen. "32 Tonnen sind nicht die Welt, aber es ist ein Anfang. Warum stellt sich die Oesterreichische Nationalbank gegen den internationalen Trend zur inländischen Lagerung?", kritisiert FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Untätigkeit von Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny.

Bundesbankpräsident Jens Weidmann ist unter anderem wegen uneinheitlicher Darstellung der teilweisen Repatriierung der Goldbestände der Deutschen Bundesbank in berechtigte Kritik geraten. "In Österreich ist die Lage noch wesentlich problematischer. Die Nationalbank weigert sich, ein Lagerstellenkonzept zu verabschieden, das nicht auf den Paradigmen des Kalten Krieges beruht", fordert Strache endlich Beweglichkeit in den Mauern der OeNB. "Wir müssen uns die Frage stellen, weshalb wir beim Thema Gold eine rotschwarze Schweigephalanx erleben müssen, in die sich mit Michael Spindelegger schon der dritte Finanzminister einreiht", vermutet der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek Ungereimtheiten rund um die österreichischen Goldbestände.

"Lethargie, Intransparenz und Abgehobenheit scheinen spätestens seit Ewald Nowotny die Dreifaltigkeit der Notenbank zu sein. Hier muss es zu einer massiven Demokratisierung kommen", fordert Strache umfassende Reformen und verweist auf die Initiative "Rettet unser österreichisches Gold". "Unser Gold muss nicht nur davor bewahrt werden, im Tiegel der Eurorettung eingeschmolzen zu werden. Dazu muss die Lethargie des Gouverneurs überwunden werden. Wir brauchen in den Spitzengremien der OeNB einen umfassenden personellen Neustart", fordert Strache den Rücktritt Nowotnys.

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