Bundesminister Andrä Rupprechter sucht internationale Allianzen

Bilaterale Gespräche bei der Grünen Woche in Berlin mit Ministerkollegen über Gentechnik und Zuchtviehexporte

Berlin (OTS) - Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter nutzte seinen Besuch bei der Grünen Woche in Berlin, um seine internationalen Kontakte auszubauen und Allianzen für seine Anliegen zu bilden. Bei zahlreichen bilateralen Gesprächen mit Ministerkollegen aus dem EU-Raum, sowie aus osteuropäischen Ländern warb Rupprechter für den österreichischen Weg der naturnahen Landwirtschaft. Dabei wurden auch konkrete Probleme angesprochen.

Russlands Importstopp für österreichisches Zuchtvieh war Thema des Treffens mit dem russischen Landwirtschaftsminister Nikolai Fjodorow. Rupprechter schlug die Einrichtung einer Arbeitsgruppe vor. Vereinbart wurde, dass die Frage in den nächsten Wochen auf Expertenebene diskutiert wird. Für Ende März lud Rupprechter den russischen Minister nach Österreich ein. Nach einem Treffen in Wien ist ein Besuch des Jungzüchter-Championats in Imst geplant.

Weiteres Thema des Gesprächs waren die österreichischen Exporte. Russland gehört 2014 zu den Schwerpunktländern der heimischen Exportinitiative für Lebensmittel. Als Geschenk überreichte Rupprechter seinem russischen Amtskollegen eine Kuhglocke und eine Sachertorte.

Auch der neue deutsche Landwirtschaftsminister Hans-Peter Friedrich bekam eine Kuhglocke geschenkt. Dieses Arbeitsgespräch stand unter dem Motto "Kuhglocke und I-Pad". Im Mittelpunkt stand die ländliche Entwicklung, die für Rupprechter die wichtigste Säule der gemeinsamen Agrarpolitik ist.

Mit Deutschlands Umweltministerin Barbara Hendricks besprach Minister Rupprechter die Problematik des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen. Sie zeigte große Sympathie für den österreichischen Ansatz, dass die Mitgliedsstaaten frei entscheiden, ob sie gentechnikfrei sein wollen oder nicht. Auch der französische Landwirtschaftsminister Stéphan Le Foll unterstützte diese Line im Gespräch mit dem österreichischen Minister.

Beim britischen Landwirtschafts- und Umweltminister Owen Paterson deponierte Rupprechter seine Bedenken gegen die britische Atomstromförderung über hohe Einspeisetarife.

Neben diesen Arbeitsgesprächen standen weiter bilaterale Treffen mit der niederländischen Landwirtschaftsministerin sowie den Ministern aus Slowenien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und Montenegro auf dem Programm.

Samstagnachmittag nahm Rupprechter an der internationalen Agrarministerkonferenz in Berlin teil, zu der insgesamt 70 Minister angereist waren.

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