FPÖ-Deimek: Wer manipuliert den Goldpreis?

Spindelegger und die Nationalbank müssen sich äußern

Wien (OTS) - Behörden ermitteln rund um mögliche Manipulationen des Goldpreises gegen namhafte internationale Großbanken. "Volle und umfassende Kooperation sowie Unterstützung" fordert der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Gerhard Deimek seitens der österreichischen Behörden ein. Namhafte Ökonomen hätten - zum Teil bereits öffentlich - den Verdacht geäußert, dass der Goldpreis gezielt gedrückt werde, um dem Euro scheinbare Stärke zu verleihen.

Im Umfeld des Fixings des Gold- und Silberpreises war es in der Vergangenheit zu möglichen Ungereimtheiten gekommen, die schließlich Behörden und Ermittler auf den Plan riefen. Großbanken gerieten in den Fokus des Geschehens. Jetzt äußern sich auch Ökonomen offiziell dazu. Folker Hellmayer, der Chefökonom der Bremer Landesbank, will Hintergründe erkannt haben und erweitert die Debatte: "Als der Goldpreis bis 2011 von Rekord zu Rekord eilte und damit sichtbar machte, wie das Papiergeld immer mehr an Wert verliert, war das nicht im Sinne der Politik und Notenbanken." Besonders an den Future-Märkten sei es zu "untypischen Handelsmustern" gekommen.

"Ich fordere Finanzminister Michael Spindelegger und Nationalbankgouverneur Ewald Nowotny auf, endlich die Karten offenzulegen. Es kann nicht sein, dass hier möglicherweise ein potemkinsches Dorf rund um den Euro errichtet wird", beharrt Deimek auf der Offenlegung sämtlicher Goldgeschäfte der OeNB. "Wir wollen diesen Verdacht lückenlos klären. Das Geld - und damit der Wohlstand - der Menschen darf nicht mehr länger ein Spielball der Politik und parallelpolitischer Eliten sein", verweist Deimek auf die bislang uneingeschränkte und weitgehend bedingungslose Doktrin der Eurorettung.

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