FP-Dobrilovic: "Profil" verunglimpft die Orthodoxe Kirche

Übles Christen-Bashing wurde zum Ziel von Medien in ganz Europa

Wien (OTS/fpd) - Das Wochenmagazin "Profil" hat in seiner aktuellen Ausgabe einen hetzerischen und mit Klischees durchdrungenen Artikel mit dem provokanten Titel "Das Popenparadies" veröffentlicht. Dieser Bericht stellt einen Versuch dar, die Orthodoxe Kirche in ihrer Gesamtheit als politischen Machtfaktor darzustellen, wobei die Verbundenheit mit der Politik angeblich bis in die Zeit des Kommunismus zurückreicht. "Diese Behauptungen stehen aber in krassem Widerspruch zur Geschichte", ärgert sich Konstantin Dobrilovic, Präsident der Christlich Freiheitlichen Plattform (CFP), "denn wie keine andere Institution wurde die Orthodoxe Kirche in allen vormals kommunistischen Staaten extrem verfolgt und mit Verboten belegt. Tausende von Bischöfen, Priestern und Mönchen wurden in Straflager verbannt und getötet. Hier von einer direkten Verbindung zwischen Staat und Kirche zu sprechen grenzt an böswillige Verharmlosung der kommunistischen Menschenrechtsverletzungen."

Ausgerechnet die selbsternannten Schützer der Rechte von Minderheiten und Asylwerbern scheinen kein Problem damit zu haben, hunderttausende orthodoxe Christen in Österreich und Millionen von ihnen in ganz Europa mit Vorurteilen, Klischees und Halbwahrheiten zu beleidigen. Dobrilovic: "Die Kriminalisierung der Orthodoxen Kirche und die Diffamierung von orthodoxen Geistlichen scheint der linksliberalen Presse offenes Ziel zu sein, insbesondere da sich die Orthodoxe Kirche für die Bewahrung der Familienwerte einsetzt."

Die CFP verurteilt jegliche Pauschalisierung und unbewiesene Anschuldigung gegen die Orthodoxe Kirche. "Leider gehören mediale Anfeindungen gegen das Christentum in ganz Europa mittlerweile zum Tagesgeschäft vieler Journalisten. Die CFP weist darauf hin, dass der Trend der europäischen Eliten, die De-Christianisierung mit allen Mitteln voranzutreiben, gestoppt werden muss. Für Dobrilovic steht fest: "Die christliche Entwurzelung Europas und des orthodoxen Ostens würde den Verlust von wichtigen Werten, aber auch der gesamten kulturellen und nationalen Identität bedeuten." (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006