EURES-Reform als wichtiges Puzzlestück für funktionierenden EU-Arbeitsmarkt

Portal zur Förderung der beruflichen Mobilität in Europa wird transparenter

Wien (OTS/PWK026) - Mit dem EURES-Portal hat die EU ein Instrument zur Förderung der Mobilität von Fachkräften und somit dem besseren Ausgleich von Angebot und Nachfrage am EU-Arbeitsmarkt geschaffen. Auf diesem Portal können EU-weit offene Stellen und Lebensläufe von Arbeitssuchenden eingestellt werden.

Heute, Freitag, hat die EU-Kommission einen wichtigen Schritt der Reform des EURES-Netzwerks getan. "Die Wirtschaft begrüßt, dass die Möglichkeiten des EURES-Portals weiter ausgeschöpft werden sollen. Damit werden Angebot und Nachfrage auf dem Jobmarkt transparenter. Somit ist die EURES-Reform ein wichtiges Puzzlestück für das bessere Funktionieren des EU-Arbeitsmarktes", betont Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Mit dem heute vorgestellten Vorschlag für eine EU-Verordnung will die EU-Kommission insbesondere das Zusammenführen von Angebot und Nachfrage auf dem Portal verstärken. "Das automatische Matching von Lebensläufen und Jobangeboten, wie es sich die Kommission vorstellt, macht es unseren Betrieben leichter, geeignete Fachkräfte für ihre offenen Stellen zu finden", so Hochhauser.

Netzwerk wird ausgeweitet
Weiters soll das Netzwerk zwischen den Arbeitsverwaltungen ausgebaut werden. Die Website soll insgesamt attraktiver werden, so soll es Foren für die Kommunikation unter Jobsuchenden geben.

Auch ein Anliegen, für das sich die Wirtschaftskammer Österreich im Vorfeld eingesetzt hat, wurde erfüllt: In Zukunft sollen alle Arbeitsmarktverwaltungen ihre Jobangebote auf EURES stellen.

Finanzielle Unterstützung
Ein weiterer Bestandteil der bereits seit 2012 laufenden EURES-Reform ist die Förderung von gezielten Mobilitätspartnerschaften. Je nach Bedarf soll die Mobilität am Arbeitsmarkt auch finanziell gefördert werden. Ab diesem Jahr werden diese Mittel ein Teil des EU-Budgets sein. "Diese Maßnahme ist aus der Sicht der Wirtschaft ganz besonders zu begrüßen. Es macht Sinn, insbesondere junge Arbeitssuchende mit in anderen Ländern stark nachgefragten Qualifikationen beim Erlernen der Sprache des Ziellandes zu unterstützen oder die Anreise zum Jobinterview im Zielland finanziell zu fördern. Damit bietet die EURES-Reform insbesondere diesen jungen Menschen neue berufliche Perspektiven und trägt damit zur Bekämpfung der Jungendarbeitslosigkeit in der EU bei", so Hochhauser. (PM)

Rückfragen & Kontakt:

Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit
MMag. Margit Kreuzhuber
Telefon: +43 (0)5 90 900 4532
margit.kreuzhuber@wko.at
Internet: http://wko.at/sp

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0005