ORF III am Wochenende: "Generation Österreich" und Fritz Moldens letztes großes Interview am Samstag

"Erlebnis Bühne" am Sonntag im Zeichen von Rossini - mit Elina Garanca und Marilyn Horne

Wien (OTS) - Einen hochkarätigen "zeit.geschichte"-Samstag und einen ebensolchen "Erlebnis Bühne"-Sonntag präsentiert der ORF-III-Hauptabend am kommenden Wochenende:

So präsentiert ORF III am Samstag, dem 18. Jänner 2014, ab 20.15 Uhr bedeutende Momente und Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte. Die ersten drei Folgen der sechsteiligen ORF-III-Dokumentationsreihe "Wie wir wurden. Was wir sind -Generation Österreich" beleuchten jene historischen Ereignisse, die die Identität und das Selbstbild der Österreicher im 20. Jahrhundert geprägt haben. Die Teile 4, 5 und 6 folgen nächste Woche am Samstag, dem 25. Jänner. Ursprünglich als Vierteiler konzipiert, wurde die Reihe "Generation Österreich" um Teil eins und Teil sechs ergänzt, die nun als TV-Premiere ausgestrahlt werden.
Um 22.45 Uhr erinnert ORF III an den am 11. Jänner verstorbenen Widerstandskämpfer, Publizisten und Diplomaten Fritz Molden mit der Erstausstrahlung seines letzten großen Interviews, das er vor einem halben Jahr gegeben hat. Danach beleuchtet um 23.35 Uhr die Dokumentation "Fritz Molden - Porträt eines Widerstandskämpfers, Verlegers und Familienmenschen" sein bewegtes Leben.

Am Sonntag, dem 19. Jänner, präsentiert ORF III einen "Erlebnis Bühne"-Abend ganz im Zeichen Gioachino Rossinis mit den Mezzosopranistinnen Elina Garanca und Marilyn Horne als Hauptprotagonistinnen. Nach dem Künstlerporträt "Geschichten aus der Welt der Oper: Elina Garanca probt 'La clemenza di Tito'" um 19.45 Uhr ist die Diva dann um 20.15 Uhr als Aschenbrödel in Rossinis komischer Oper "La Cenerentola" zu sehen - eine Inszenierung von Cesare Lievi aus der Metropolitan Opera aus dem Jahr 2009. Melodien Rossinis stehen auch um 22.50 Uhr im Mittelpunkt, wenn ORF III den 80. Geburtstag von Mezzosopranistin Marilyn Horne mit "Der großen Rossini-Gala aus dem Schloss Versailles" aus dem Jahr 1985 feiert.

Die Sendungen im Detail:

Samstag, 18. Jänner: "Wie wir wurden. Was wir sind - Generation Österreich" (ab 20.15 Uhr) und "In memoriam Fritz Molden" (ab 22.45 Uhr)

Die sechsteilige Dokumentationsreihe "Wie wir wurden. Was wir sind -Generation Österreich" von Gerhard Jelinek und Birgit Mosser-Schuöcker spannt einen geschichtlichen Bogen über 100 Jahre österreichischer Geschichte. Brandneu sind die Folgen 1 und 6, die ORF III erstmals zeigt..
Die neue Folge eins, "Wir sind alleine: 1916-1938", blickt um 20.15 Uhr in die Zeit der unglücklichen Ersten Republik, dem Fundament der "Generation Österreich". Zeitzeugen wie Heinrich Treichl, Berta Stimpfl, Felicitas Wester, Frieda Jeszenkovitsch, Hans Saxinger, Fritz Probst, Fritz Molden, Walter Stern und Dorothea Haider erinnern sich u. a. an die Abtrennung Südtirols, die Kärntner Volksabstimmung, die Entstehung des Burgenlands und den Juli-Putsch. Die Dokumentation zeigt prägende Ereignisse vom Ersten Weltkrieg bis hin zur Auslöschung Österreichs durch den "Anschluss".
Um 21.05 Uhr beleuchtet "Endlich wieder Österreich: 1945-1960" die identitätsstiftenden Ereignisse der Nachkriegsjahre, u. a. mit Hans Magenschab, Josef Weismayer, Franz Matscher, Christl Schönfeldt, Ernst Lessing, Rudi Sailer, Senta Wengraf und Ernst Trost. Folge drei "Wir sind wieder wer: 1961-1976" blickt um 21.55 Uhr auf ein Österreich, das sich vom Krieg und seinen Folgen erholt hat und durch seine Neutralität weitgehend vom Kalten Krieg verschont bleibt, u. a. mit Thaddäus Podgorski, Hugo Portisch, Gerd Bacher, Hans Rudolf Beierlein, Karl Blecha, Karl Schranz, Erika Pluhar und Karl Merkatz.

Am 11. Jänner 2014 ist mit Fritz Molden ein bedeutender Österreicher 89-jährig verstorben. Moldens Leben war geprägt von einem unglaublichen Facettenreichtum - als Widerstandskämpfer, Journalist, Verleger, Unterstützer der Südtiroler Autonomiebewegung, Diplomat, langjähriger Herausgeber und Chefredakteur der "Presse" und Geburtshelfer des "Standard" hat Molden das 20. Jahrhundert mitgestaltet. ORF III zeigt um 22.45 Uhr die Erstausstrahlung des letzten großen TV-Interviews, das Fritz Molden vor einem halben Jahr der Journalistin Birgit Mosser-Schuöcker gegeben hat. Im 45-minütigen Lebensgespräch äußert sich Molden u. a. über den "Anschluss" Österreichs 1938 und seine Widerstandsaktivitäten in noch jugendlichem Alter, über die Umstände, unter denen seine Mutter Paula Preradovic den Text der österreichischen Bundeshymne verfasste, sowie über seine Rolle in der Südtiroler Autonomiebewegung. Der Titel der Sendung: "Das ganze Interview - Fritz Molden".
Im Anschluss, um 23.35 Uhr, präsentiert ORF III die Dokumentation "Fritz Molden - Porträt eines Widerstandskämpfers, Verlegers und Familienmenschen" von Peter Dusek und Georg Madeja. In diesem Film aus dem Jahr 2006 geht Molden u. a. auf seinen Großvater ein, der in die Kriegserklärung Österreichs gegen Serbien verwickelt war, sowie auf seine enge Bindung zu seinem Bruder, dem Forum-Alpbach-Begründer Otto Molden.

Sonntag, 19. Jänner: Ein Rossini-Abend mit den Mezzosopranistinnen Elina Garanca und Marilyn Horne (ab 19.45 Uhr)

In Vorbereitung auf den Hauptabend ist das "Erlebnis Bühne Künstlerporträt" um 19.45 Uhr der Mezzosopranistin Elina Garanca gewidmet. "Geschichten aus der Welt der Oper: Elina Garanca probt 'La clemenza di Tito'" zeigt, wie sie sich die Diva auf ihre Hosenrolle des Sesto an der Seite von Michael Schade als Tito in einer Inszenierung von Jürgen Flimm aus dem Jahr 2012 vorbereitet.
Wie Elina Garanca auf der Bühne verzaubert, kann man anschließend um 20.15 Uhr in Rossinis "La Cenerentola" erleben, einer komischen Oper, die auf der Geschichte von Aschenbrödel basiert. In der Inszenierung von Cesare Lievi aus der Metropolitan Opera aus dem Jahr 2009 steht Dirigent Maurizio Benini am Pult. Neben Elina Garanca singen Lawrence Brownlee, Simone Alberghini, Alessandro Corbelli und John Relyea, begleitet vom Orchester und Chor der New Yorker Metropolitan Opera. Mit Rossini geht es um 22.50 Uhr weiter. Zum 80. Geburtstag der amerikanischen Mezzosopranistin Marilyn Horne zeigt ORF III "Die große Rossini-Gala aus dem Schloss Versailles" aus dem Jahr 1985 mit einigen der schönsten Stücke aus Werken wie "Der Barbier von Sevilla", "La Cenerentola" oder "Stabat mater". Auf der Bühne stehen neben Marilyn Horne Montserrat Caballé und Eva Lind unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado.

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