Sozialdemokratische Freiheitskämpfer/innen unterstützen Kundgebung gegen "Akademikerball" der Wiener FPÖ

"Rassistische Hetzparolen, menschenverachtendes Gedankengut und ewiggestrige Deutschtümelei haben in einer Gesellschaft der Vielfalt nichts verloren"

Wien (OTS/SK) - Der Bund Sozialdemokratischer Freiheitskämpfer/innen, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist/inn/en unterstützt die Aufrufe der überparteilichen Initiative "Jetzt Zeichen setzen!" (www.jetztzeichensetzen.at) und der Holocaust-Überlebenden Käthe Sasso, Marko Feingold, Rudi Gelbard, Rudolf Sarközi, Anna Hackl und Dora Schimanko gegen den "Akademikerball" der Wiener FPÖ. "Dem Stelldichein bzw. Vernetzungstreffen von VertreterInnen rechtsextremer Gruppierungen und Parteien aus ganz Europa muss ein friedliches und kraftvolles Zeichen entgegengesetzt werden. Rassistische Hetzparolen, menschenverachtendes Gedankengut und ewiggestrige Deutschtümelei haben in einer Gesellschaft der Vielfalt und in einem friedlichen Europa nichts verloren", betonte Johannes Schwantner, Bundesvorsitzender der Freiheitskämpfer/innen, am Freitag. ****

Insbesondere vor dem Hintergrund des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner sei es zusätzlich eine unerträgliche Provokation gegenüber den unzähligen Opfern und den Überlebenden faschistischer Unrechtsregimes, wenn sich rechte Hetzer in Repräsentationsräumlichkeiten der Demokratie vernetzen und das Tanzbein schwingen. "Gewalt als Form der politischen Aktion lehnen wir als Freiheitskämpfer/innen aber ebenso entschieden ab", ruft Schwantner die KundgebungsteilnehmerInnen auf, am 24. Jänner lediglich Formen des friedlichen Protests zu wählen. (Schluss) mo/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003