FP-Kowarik: Stadtrechnungshof dokumentiert Bauskandal im Pensionisten-Wohnhaus Atzgersdorf

Konsequenzen sind jetzt dringend gefordert

Wien (OTS/fpd) - "Der heute veröffentlichte Bericht des Stadtrechnungshofes zum Pensionisten-Wohnhaus Atzgersdorf deckt eine erstaunliche Anzahl an Mängel und Missständen in Planung, Bauabwicklung, Projektdurchführung und sicherheitstechnischen Aspekten auf. Die Vorgangsweise der Verantwortlichen war derart bedenklich, dass sogar die jetzige Führung des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft eingebracht hat", kommentiert der Vorsitzende des Stadtrechnungshofausschusses, FPÖ-Gemeinderat Mag. Dietbert Kowarik den vorliegenden Bericht.

"Über Jahre hinweg wurden bei diesem Bauvorhaben Vergabebestimmungen missachtet und die Bauabwicklung stümperhaft vorgenommen. Die Feststellung des Stadtrechnungshofes, wonach er bei der Ausschreibung der Bauleistungen `in diesem Zusammenhang eine Umgehungsabsicht des KWP, um für diesen Bereich das vereinfachte Regime für den Unterschwellenbereich nützen zu können, nicht ausschließen` kann, spricht Bände", so Kowarik weiter.

Das Projekt sei von der Planung - wobei ein Großteil der Planungsleitungen bereits vor der Projektgenehmigung durch den Vorstand des KWP vorgenommen worden wären - bis zur Fertigstellung -wobei kein ausreichender Brandschutz gegeben wäre und erhebliche Mängel bei Absturzsicherungen aufgezeigt worden wären - vom Stadtrechnungshof zerpflückt worden, so Kowarik.

"Der Bericht zeigt einmal mehr die Unfähigkeit und/oder den Unwillen der städtischen Einrichtungen, Bauvorhaben ordnungsgemäß und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend auszuführen. Die politisch Verantwortlichen müssen endlich Konsequenzen aus den dokumentierten Bauskandalen ziehen", so Kowarik abschließend. (Schluss) hn

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