FPÖ-Kitzmüller: Protestnote bezüglich der historischen Aufarbeitung der UDBA-Verbrechen an das slowenische Konsulat in Klagenfurt

Auch Slowenien muss sich seiner Verantwortung stellen und eine Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit ermöglichen

Wien (OTS) - Die FPÖ-Vertriebenensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller überreichte am 15. Jänner 2014 in Klagenfurt dem slowenischen Konsulat eine Protestnote, in der die Aufarbeitung der UDBA-Verbrechen an dem kroatischen Gemüsehändler Nikola Martinovic gefordert wird. "Es ist auch von der Republik Slowenien als Mitglied der Europäischen Union zu erwarten, dass diese zur Vergangenheitsbewältigung die Aufarbeitung aller von der UDBA begangenen Verbrechen durch ordentliche Gerichte und mit allen gebotenen Mitteln unterstützt", so Kitzmüller in der überreichten Note an das slowenische Konsulat.

Auch die Berichterstattung des slowenischen Senders Planet TV ist ein eindeutiges Zeichen, dass die Herrschaft der kommunistischen Parteibonzen nun langsam aber sicher zu Ende geht und die Jugend Sloweniens sehr wohl an einer Aufarbeitung interessiert ist. "Die junge Generation Sloweniens stellt sich nun immer mehr der historischen Wahrheit, die weit entfernt ist von einem Bild des Übervaters TITO und seinen angeblich heroischen Partisanen - auch die UDBA, der ehemalige Geheimdienst, wird in seiner Rolle als Beschützer der Nation enttarnt und als das dargestellt was sie nun mal war, ein Instrument zur Unterdrückung und Terrorisierung der Bevölkerung", zeigt sich in ihrer Meinung bestätigt.

Auch die Lage der Heimatverbliebenen in Slowenien muss nun endlich zu einer Lösung kommen. "Es kann nicht sein, dass sich ein Mitgliedland der EU weigert, einer historischen Minderheit auch nur die minimalsten Rechte einzuräumen", zeigt sich die freiheitliche Vertriebenensprecherin brüskiert. Weiters bedankt sich Kitzmüller für den unermüdlichen Einsatz des Kärntner Historikers Dr. Florian Rulitz, wie auch des slowenischen Forschers Roman Leljak.

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