ANSCHOBER: Lieber nichts machen als sich anstrengen? - So kann es nicht gehen, denn Klimaschutz ist eine Überlebensfrage!

Keine Zielvorgaben, sondern freiwillige Maßnahmen kann nicht funktionieren

Linz (OTS) - Die Europäische Union war lange Vorkämpferin in Energie-und Klimafragen im internationalen Kontext. Anschober: "Was allerdings nun angedacht wird, nämlich der Wegfall konkreter Zielvorgaben bei den Erneuerbaren Energien über 2020 hinaus, wäre ein klimatechnischer Super-GAU. Denn wir haben in unterschiedlichsten Bereichen gesehen, was sehr weiche Zielsetzung oder der Verlass auf freiwillige Maßnahmen bringen - sehr wenig bis gar nichts."
Jetzt liegt es an der österreichischen Bundesregierung und an Umweltminister Rupprechter, der aktuell die Rückkehr Österreichs zum Umweltmusterland ausgerufen hat, hiergegen massiv vorzugehen.
"Ich biete dem Umweltminister, der seinen Kooperationswillen den NGOs und den Umweltsprecherinnen und -sprechern im Parlament gegenüber artikuliert hat, hierbei meine volle Unterstützung an, sofern er es ernster als sein Amtsvorgänger meint. Denn wir brauchen eine gemeinsame, durch alle Gebietskörperschaften und Parteien hindurch getragene Umweltpolitik, um in Europa entsprechend wahrgenommen zu werden und nachhaltig mitgestalten zu können", so Anschober.
Diesem Paket darf Bundeskanzler Werner Faymann auf keinen Fall zustimmen, ist Anschober überzeugt.

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