ÖBB-Aufsichtsrat war selbstverständlich informiert

Martin Huber weist Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Wien auf das Schärfste zurück

Wien (OTS) - Martin Huber weist die heute von der Staatsanwaltschaft Wien erhobenen Vorwürfe, er hätte seinen ehemaligen Arbeitgeber ÖBB über seine Beteiligung am Projekt Schillerplatz 4 getäuscht, entschieden zurück.

"Martin Huber hat sowohl gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Reithofer als auch gegenüber dem späteren Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Pöchhacker den Sachverhalt vollinhaltlich offen gelegt. Die Beteiligung von Martin Huber am Projekt Schillerplatz 4 war dem Aufsichtsratspräsidium selbstverständlich bekannt", so Hubers Rechtsvertreter Dr. Meinhard Novak.

Der Sachverhalt wurde im Auftrag des ÖBB-Aufsichtsratspräsidenten auch von der Rechtsanwältin Dr. Sieglinde Gahleitner rechtlich untersucht. Im Zusammenhang mit der Prüfung durch Dr. Gahleitner hat Martin Huber am 14.1.2008 dem ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzenden Horst Pöchhacker ein Informationsschreiben übermittelt, in dem es unter anderem heißt: "Für die Prüfung wesentlich ist (...), dass ich über einen Treuhänder 75 % der Geschäftsanteile an der Schillerplatz 4 Projektentwicklungs GmbH halte bzw. gehalten habe. Mit dieser Treuhandschaft habe ich sichergestellt, dass ich in keiner Weise tatsächlich unternehmerischen Einfluss nehme bzw. genommen habe." Und weiter: "Ich darf noch hinzufügen, dass ich den Sachverhalt schon im April 2006 - aus Anlass der Gründung der Schillerplatz 4 Projektentwicklungs GmbH - dem damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Reithofer mitgeteilt habe."

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