Bundeskanzler Faymann stellt SPÖ-Spitzenkandidat für EU-Wahl Eugen Freund vor

Eugen Freund von SPÖ-Gremien einstimmig zum Spitzenkandidaten bestellt - Faymann: "Gewinn durch das gemeinsame Europa in den Vordergrund stellen"

Wien (OTS/SK) - In den SPÖ-Bundesgremien wurde Eugen Freund heute einstimmig zum Spitzenkandidaten der SPÖ für die kommende Wahl zum EU-Parlament bestätigt. Ihm folgen SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner, SPÖ-EU-Delegationsleiter Jörg Leichtfried, SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach und SPÖ-EU-Abgeordneter Josef Weidenholzer. Nach der Sitzung des SPÖ-Bundesparteivorstandes stellte SPÖ-Vorsitzender, Bundeskanzler Werner Faymann den SPÖ-Spitzenkandidaten vor: "Ich freue mich über die Geschlossenheit, mit der die SPÖ Eugen Freund als Spitzenkandidaten für Europa nominiert hat. Eugen Freund, und davon bin ich persönlich zu 100 Prozent überzeugt, ist ein integrer Mann mit großer internationaler Erfahrung, der aufrichtig und geradlinig ist und Wissen, Erfahrung und Kommunikationsfähigkeit in einer Person vereinbart." ****

"Dass Freund die Kandidatur annimmt, ist ein Beweis dafür, dass die EU-Wahl eine wichtige Wahl ist, für die sich Menschen engagieren, die nicht sagen, 'was geht mich Europa an?', sondern die sagen: 'Wir sind ein Teil Europas'. Es ist wichtig, gemeinsame Lösungen für drängende Probleme in Angriff zu nehmen, wie die Arbeitslosigkeit und die Jugendarbeitslosigkeit." Der Kanzler sprach Freund seinen Dank aus und wünschte ihm alles Gute.

Eugen Freund betonte nach der Abstimmung, er sei vom Vertrauen, das ihm "für diese ehrenvolle Aufgabe" entgegengebracht wurde, überwältigt. "Es ist wichtig, einen Diskurs über die Stärken und Schwächen der Europäischen Union zu führen, der konstruktiv ist." Europa sei "ein unglaubliches Friedensprojekt, das es in ungeheurem Ausmaß geschafft hat, Gegensätze zusammenzuführen und Staaten, die Krieg gegeneinander führten, zu Freunden zu machen".

Es sei wichtig, die großen Probleme, wie etwa die Jugendarbeitslosigkeit, die in Spanien oder Griechenland bei über 50 Prozent liegt, anzugehen und die perspektivenlose Situation der dortigen Jugend zu verbessern. "Dafür müssen alle zusammenhalten und an einem Strang ziehen", unterstrich Freund, der den Abgeordneten der SPÖ-EU-Delegation seinen Dank aussprach, ihn in ihr Team aufgenommen zu haben.

Dem Bundeskanzler sei wichtig, im Wahlkampf glaubhaft zu vermitteln, dass Österreich zwar Nettozahler sei, aber auch profitiere, etwa durch die Exportwirtschaft. "Wir wollen den Gewinn durch dieses gemeinsame Europa in den Vordergrund stellen. Österreich soll im Zentrum des politischen Bemühens um ein faires Europa stehen." Freund erklärte es zu seinem Ziel, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, "damit sich mehr Leute an diesem großartigen EU-Projekt beteiligen, um es zu stärken". (Schluss) bj/mo

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